1. Sport
  2. Fußball
  3. Borussia Mönchengladbach

Borussia Mönchengladbach: Für Dieter Hecking läuft es vor Spiel gegen 1899 Hoffenheim personell bestens

Vorbereitung auf Spiel gegen Hoffenheim : Wenigstens personell läuft es für Borussia bestens

Am Dienstagnachmittag haben die Gladbacher die Trainingswoche vor dem Spiel am Samstag gegen 1899 Hoffenheim gestartet — mit erfreulichen Nachrichten. Zwei zuletzt verletzte Spieler sind wieder in Mannschaftstraining eingestiegen.

Sportlich erleben die Gladbacher seit Wochen ein Tief. Doch personell könnte die Situation kaum besser sein. 25 Feldspieler und drei Torhüter hat Borussia in seinem Kader. Lars Stindl ist als einziger mit seinem Schienbeinbruch längerfristig nicht mehr fähig, ins Training oder Spiel einzugreifen. Ansonsten konnten die Kiebize am Dienstagnachmittag alle Borussia-Profis bestaunen.

Mit Michael Lang, der zuletzt muskuläre Probleme im Hüftbereich hatte, und Andreas Poulsen (Verletzung am Sprunggelenk) kehrten zwei Spieler ins Teamtraining zurück und konnten nach einigen Wochen wieder voll mitwirken. Auch Mamadou Doucouré, der nach seinem erneuten Muskelbündelriss langsam aufgebaut wird, zieht mittlerweile die gesamten Einheiten durch, ist auch bei Spielformen nun voll integriert. Ähnlich ist es auch bei Jordan Beyer, der bei der 0:1-Niederlage in Stuttgart auch schon wieder im Kader stand.

Nur ein weiterer Spieler konnte neben Stindl nicht alle Übungen mitmachen. Raffael absolvierte wegen seiner Wadenverletzung lediglich eine individuelle Einheit, dafür aber eine durchaus intensive und verheißungsvolle, die allen Grund zur Annahme hinterlässt, dass der Brasilianer in den nächsten Tagen wieder voll in den Trainingsbetrieb zurückkehrt und am Samstag beim Heimspiel gegen 1899 Hoffenheim eine Option sein kann.

Dann hätte Trainer Dieter Hecking die Qual der Wahl, müsste aus 24 verfügbaren Feldspielern die richtigen zehn Akteure, die vor Keeper Yann Sommer auflaufen würden, finden. Eine solche Luxus-Situation fand der Coach seit dem 12. Spieltag nicht mehr vor. Seitdem konnten immer mindestens zwei Borussen aufgrund von Verletzungen nicht mitwirken.

Die letzten drei Saisonspiele, in denen es für die Gladbacher um den Einzug in den Europapokal, bestenfalls in die Champions League, gehen wird, geht das Team also in der bestmöglichen Mannstärke an. Jetzt ist es Heckings Aufgabe daraus diejenigen zu finden, die auch die größte persönliche Stärke haben.