Borussia Mönchengladbach: Frauen spielen im DFB-Pokal in Herford

Frauenfußball : Borussia ist im DFB-Pokal Favorit

Die Bundesliga-Frauen treten im Achtelfinale bei Regionalligist Herforder SV an. „Das ist für uns nach den Niederlagen gegen die Top-Teams in der Bundesliga natürlich eine komplett andere Situation“, sagt Co-Trainer Sandro Scuderi.

Nach zweiwöchiger Pause geht es für Borussias Bundesliga-Frauen wieder auf den Platz, und die Situation, in der sich das Team am Sonntag ab 14 Uhr befinden wird, war zuletzt nicht üblich. Denn es geht nicht in der Bundesliga, sondern im DFB-Pokal zur Sache. Und hier geht die Reise zum Regionalligisten Herforder SV Borussia Friedenstal, bei dem die Mannschaft von René Krienen haushoher Favorit ist. „Das wird für uns nach den deutlichen Niederlagen gegen die Top-Teams natürlich eine komplett andere Situation“, hatte Co-Trainer Sandro Scuderi schon nach dem 0:7 gegen Potsdam gesagt. In den zwei Wochen seither hat sich das Trainerteam bewusst gegen ein Testspiel entschieden, um einmal wirklich herunterzufahren und sich auch körperlich von den komplizierten Spielen zu erholen. Mit einem Sieg am Sonntag würden sich Borussias Frauen erstmals für die Runde der letzten Acht qualifizieren. Allerdings fallen gleich sieben Spielerinnen aus. Kelly Simons, Julia Koj (beide Kreuzbandriss), Keiko Kodama (Innenbandriss), Emily Evels (Rückenprobleme), Pauline Dallmann (Aufbautraining), Valentina Oppedisano (Patellasehnenprobleme) und Madita Giehl (Handverletzung) fehlen definitiv. Bei Kelsey Geraedts und Vanessa Wahlen (beide angeschlagen) wird sich erst kurzfristig entscheiden, inwieweit sie einsatzfähigsind. Die Herforderinnen rangieren in der Regionalliga mit 14 Zählern auf Platz elf, drei Plätze hinter Borussias Zweitvertretung.

Diese hat sicher noch ein wenig Zeit gebraucht, das 1:9 bei Spitzenreiter Arminia Bielefeld aus der Vorwoche zu verkraften. Leicht dürfte auch das Heimspiel gegen den SV Bökendorf am Sonntag um 13 Uhr für den Achten nicht werden, rangiert der Gegner doch auf Tabellenplatz drei. Dennoch trennen die Teams, anders als bei Liga-Dominator Bielefeld, aktuell nur fünf Punkte. Zeitgleich könnte der 1. FC am Sonntag in der Niederrheinliga den Angriff auf die Tabellenspitze starten. Denn während die Westenderinnen als Zweite zum Vorletzten TuRa Brüggen reisen, muss der aktuelle Spitzenreiter Steele zum Dritten MSV Duisburg II. Schon ein Remis im Parallelspiel würde die Tür zur Tabellenführung also weit öffnen. Ebenfalls am Sonntag um 13 Uhr tritt der FSC in der Landesliga bei Viktoria Winnekendonk an. Beim ungeschlagenen Spitzenreiter wird es naturgemäß schwierig, Zähler gegen den Abstieg zu entführen.

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