Borussia Mönchengladbach: Fohlenelf verpflichtet Ramy Bensebaini

Vertrag bis 2023 : Borussia verpflichtet Ramy Bensebaini

Borussia Mönchengladbach hat Ramy Bensebaini verpflichtet. Der algerische Linksverteidiger unterschreibt bei der Fohlenelf einen Vertrag bis 2023.

Ramy Bensebaini stand seit 2016 beim französischen Erstligisten Stade Rennes unter Vertrag. Die Ablöse soll im Bereich von neun Millionen Euro liegen. Insgesamt bestritt er für die Franzosen 98 Pflichtspiele (3 Tore), darunter 79 in der Ligue 1, neun in der Europa League und fünf im Coupe de France. In der zurückliegenden Saison gewann er mit Rennes den französischen Pokal. Im Finale setzte sich der Außenseiter im Elfmeterschießen gegen Paris Saint-Germain durch.

Wenige Wochen später reckte Bensebaini bereits die nächste Trophäe in die Höhe. Beim Afrika Cup triumphierte er mit der algerischen Nationalmannschaft. Mit Ausnahme des Gruppenspiels gegen Tansania stand der Linksfuß in allen sechs Turnierspielen in der Startelf. Insgesamt kam Bensebaini bislang 25-Mal in der Auswahl seines Heimatlandes zum Einsatz (2 Tore). Sein Debüt hatte er am 7. Januar 2017 im Freundschaftsspiel gegen Mauretanien (3:1) gegeben.

Am Dienstag war er schon am Borussia-Park, absolvierte den Medizincheck und machte Fotos mit Gladbacher Fans. „Ich kenne ihn nicht persönlich, aber aus diesem Spiel weiß ich, dass es hart ist, gegen ihn zu spielen, gerade im Zweikampf ist er stark“, sagte Ibrahima Traoré auf Nachfrage. „Als Gegenspieler ist er wirklich unangenehm, da bekommt die Bundesliga einen weiteren Spieler dieser Kategorie.“ Nun wird Bensebaini also sein Mitspieler.

Auch Trainer Marco Rose äußerte sich bereits. „Ramy kommt gerade aus dem Urlaub. Er wird in den ersten Tagen sicher keine große Rolle spielen und erstmal anfangen zu trainieren.“ Aber möglichst bald soll Bensebaini schon eine größere Rolle bei seinem neuen Klub spielen. Er wird vor allem ein Konkurrent für Oscar Wendt sein, den er zumindest entlasten soll.

„Ramy ist der Spieler, den wir für unseren Kader noch gesucht haben. Er ist als linker Verteidiger oder Innenverteidiger einsetzbar und bringt viel Erfahrung aus drei erfolgreichen Jahren bei einem sehr guten Klub aus der französischen Ligue 1 mit“, sagte Gladbachs Sportdirektor Max Eberl.

Durch die Verpflichtung des 24-Jährigen ist wohl auch der Transfer von Malang Sarr zu Borussia vorerst nicht zu realisieren.

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