„Gespräche waren sehr positiv“ Neuhaus berichtet von Schulterschluss mit Borussia-Trainer Hütter

Interview | Mönchengladbach · Florian Neuhaus spricht über Borussias schwierige Situation, seine Formkrise im vergangenen Herbst, seine Aussagen zum Thema „Rückendeckung“ und den Abschied von Max Eberl. Außerdem erzählt der Nationalspieler, wie in Bielefeld die Wende gelingen soll und warum er überzeugt ist, dass das klappt.

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Foto: dpa/Carmen Jaspersen

Wie überrascht war die Mannschaft von Max Eberls Rücktritt?

Neuhaus Die Überraschung war sehr groß. Im Umgang mit ihm ist es nicht aufgefallen, wie es ihm ging, aber Max war auch nicht andauernd bei der Mannschaft, ein Sportdirektor hat dann doch andere Aufgaben. Was Max für diesen Verein geleistet hat, ist phänomenal. Jeder verbindet Borussia Mönchengladbach mit dem Namen Max Eberl. Was er hier aufgebaut hat, kann man nicht groß genug würdigen. Deshalb ist es sehr schade, dass das vorbei ist.

Er hat jeden einzelnen Spieler in der aktuellen Mannschaft geholt, sogar Tony Jantschke und Patrick Herrmann, als er noch Nachwuchsdirektor war. Können Sie sich an Ihr erstes Treffen mit Max Eberl erinnern?

Neuhaus Daran habe ich zuletzt oft denken müssen, weil es damals schon etwas Besonderes war. Ich war noch Spieler bei 1860 München, aber wir hatten sehr früh Kontakt. Mit Max und Steffen Korell habe ich mich in der Nähe des Düsseldorfer Flughafens getroffen. Mich hat beeindruckt, wie viel sie über mich wussten, auch aus einer Zeit, als ich erst 15 oder 16 Jahre alt war. So hatte ich das Gefühl, die beiden beschäftigen sich nicht nur mit dem Spieler, sondern auch mit dem Menschen. Dieses Familiäre macht Borussia aus.