1. Sport
  2. Fußball
  3. Borussia Mönchengladbach

Borussia Mönchengladbach: Fabian Johnson fällt aus, Christoph Kramer und Lars Stindl noch nicht bei 100 Prozent

Zwei Führungsspieler noch nicht bei 100 Prozent : Borussias Personalsituation vor dem Spiel gegen Frankfurt

Trainer Marco Rose hat am Donnerstag Einblicke in die personelle Situation bei Borussia gegeben. Neben Denis Zakaria fällt ein weiterer Spieler sicher aus, zwei Führungsspieler sind noch nicht bei 100 Prozent. Breel Embolo bekommt nahezu eine Stammplatzgarantie.

Weil die Borussen aufgrund der aktuellen Corona-Bestimmungen alle Trainingseinheiten unter Ausschluss der Öffentlichkeit abhalten müssen, entfallen derzeit Eindrücke aus den Trainingseinheiten für Journalisten, Fans und auch Scouts anderer Vereine. Entsprechend hätten die Gladbacher die Möglichkeit, ein Geheimnis aus der personellen Situation zu machen – doch für Trainer Marco Rose ist das keine Option. Er gab am Donnerstag Einblicke in seinen Kader.

Neben Denis Zakaria, der aufgrund seiner Knie-Operation noch mindestens drei Wochen ausfallen wird, fällt auch Fabian Johnson sicher aus, erklärte Rose. Und für zwei Führungsspieler kommt die Partie in Frankfurt am Samstag (18.30 Uhr) zumindest bei der Frage nach der Startelf offenbar zu früh. „Christoph Kramer und Lars Stindl sind rechtzeitig fit geworden und dabei, aber für was es reicht, werden wir sehen“, sagte Rose. Beide sind also noch nicht bei 100 Prozent und werden wohl eher zunächst auf der Bank sitzen – gerade weil in den intensiven sechs Wochen bis Saisonende ein besonderer Blick auf die Kräfte gelegt werden muss.

Einer, der offenbar voll im Saft ist, ist Breel Embolo. Der Schweizer war beim letzten Spiel am 11. März gegen den 1. FC Köln mit einem Tor und einer Vorlage der Held des Geisterderbys und hat diese Form anscheinend beibehalten. Deswegen deutete Rose bereits an, dass er zur Startelf gehören wird. „Breel hat in der Pause sehr gut gearbeitet, hat jede Trainingseinheit mitgemacht, ist topfit und in einer guten Verfassung. Er darf sich große Chancen Richtung Samstag ausrechnen“, sagte Borussias Trainer.

In Frankfurt werden die Nachwuchsspieler wie Famana Quizera zwar wahrscheinlich noch keine Rolle spielen, doch in den nächsten Wochen könnten sie ein entscheidender Faktor sein, wenn die Kräfte bei den etablierten Profis schwinden und der Nachwuchs in die Bresche springen muss. „Die Jungs sind fleißig, trainieren gut und wir sind sehr froh, dass wir sie haben. Wenn wir sie reinschmeißen müssen, hätte ich auch kein Problem damit. Wir werden sehen, ob wir die Jungs in den nächsten Wochen bringen werden“, sagte Rose, der noch ein Extralob für Quizera hinterließ. „Er ist schon seit längerer Zeit dabei und entwickelt sich richtig gut.“