Borussia Mönchengladbach: Entwarnung bei Christoph Kramer

Entwarnung bei Borussias Sechser : Kramer konnte schon wieder trainieren

Nach seiner verletzungsbedingten Auswechslung kassierte Borussia Mönchengladbach das 2:2 gegen Werder Bremen. Doch Christoph Kramer wird der Mannschaft nicht länger fehlen als die 18 Minuten gegen die Hanseaten am Freitag.

Am Samstagmorgen konnte der Mittelfeldmann schon wieder die regenerative Einheit mit den anderen Startelfspielern absolvieren. Kramer hatte gegen Bremen wegen eines eingeklemmten Nervs nicht mehr laufen können. Sein Trainer Dieter Hecking hatte deshalb auf der Pressekonferenz sorgenvoll geklungen, war aber womöglich nicht mehr auf dem aktuellsten Stand: Kurz darauf war Kramer schon wieder im Gespräch mit Stadionsprecher Torsten "Knippi" Knippertz auf den Bildschirmen im Borussia-Park zu sehen.

In den vergangenen Spielen präsentiert sich der 27-Jährige stark in Form und schaltete sich offensiv deutlich mehr ein, als man es von ihm gewohnt ist - gekrönt vom "Tor des Monats"-Kandidaten gegen Hannover 96. "Da fehlt einem schon das Herzstück", sagte Manager Max Eberl nach dem Bremen-Spiel über Borussias Doppelsechs um Kramer und Denis Zakaria, die in der Schlussphase nicht auf dem Platz stand.

Trainer Hecking hatte den gelb-rot-gefährdeten Zakaria, Torschütze zum 1:0 und Vorlagengeber zum 2:0, bereits zur Pause ausgewechselt. "Da ist uns ein wenig die Stabilität verloren gegangen", sagte Hecking, der allerdings keine andere Möglichkeit sah, als Zakaria vorsichtshalber rauszunehmen. "Beim zweiten Foul hat Denis schon richtig Glück gehabt. Gerade auf dem Boden gab es keine andere Möglichkeit, als ihn auszuwechseln. Als Sechser musst du in die Zweikämpfe gehen."

(jaso)
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