1. Sport
  2. Fußball
  3. Borussia Mönchengladbach

Borussia Mönchengladbach empfängt Bayern München: Dieter Hecking vertraut Team aus Hinspiel

Die Bayern kommen : Borussia-Trainer Hecking vertraut offenbar seinen Hinspiel-Helden

Am Samstag will sich Bayern München bei Borussia für die 0:3-Niederlage aus dem Hinspiel revanchieren. Gladbach-Trainer Dieter Hecking will dabei offenbar auf bewährtes Personal setzen.

Es war das Spiel, mit dem Borussia in dieser bislang sehr erfolgreichen Saison für die meiste Aufmerksamkeit gesorgt hat. Beim Rekordmeister Bayern München gewannen die Fohlen in der Hinrunde 3:0. Spätestens von da an nahm Fußball-Deutschland die Borussen als Spitzenmannschaft der Bundesliga wahr. Die Erinnerungen an dieses Spiel werden auch noch bei Trainer Dieter Hecking sehr präsent sein. Aus seiner Sicht wäre es wünschenswert, wenn es am Samstag beim Aufeinandertreffen der beiden Teams im Borussia-Park ähnlich gut für seine Mannschaft laufen würde.

Deswegen scheint Hecking auch wieder auf das Personal zu setzen, das die Münchner schon vor fast fünf Monaten entzauberte. Bei der Trainingseinheit am Mittwochvormittag ließ der Trainer vorwiegend Elf gegen Elf spielen und eine der beiden Mannschaften genau in der Aufstellung auflaufen, wie sie im Hinspiel in München zu Beginn auf dem Platz stand. Das würde bedeuten, dass es im Vergleich zur 0:3-Niederlage gegen Wolfsburg drei Änderungen in der Startelf geben wird. Michael Lang kehrt für Fabian Johnson auf die Position des Rechtsverteidigers zurück, Jonas Hofmann rückt für Denis Zakaria in die Startelf und Alassane Plea darf ebenfalls wieder von Beginn an ran, für ihn müsste Patrick Herrmann weichen. So gewann Borussia in München, und so will sie anscheinend gegen die Bayern ihre Ergebniskrise beenden.

„Wenn es dann auch genauso ausgehen sollte, wäre es natürlich umso schöner. Es ist zwar eher unwahrscheinlich, dass wir wieder 3:0 gewinnen, aber trotzdem wollen wir Bayern schlagen“, sagte Michael Lang im Gespräch mit unserer Redaktion. „Man vergisst aufgrund der letzten drei Spiele momentan schnell, dass wir noch immer eine extrem gute Saison spielen. Aber davon lassen wir uns nicht aus der Ruhe bringen, dafür haben wir zu viel Mentalität und Qualität. Wir wissen aber, dass es wieder besser werden muss. Nicht nur gegen Bayern, sondern auch danach in Mainz und gegen Freiburg. Das werden sehr wichtige Spiele für uns, und wir wollen vor der Länderspielpause noch sehr viele Punkte holen, damit wir dann ein wenig durchschnaufen und mit voller Kraft in den Endspurt gehen können.“

In den vergangenen beiden Spielen saß Lang nur auf der Bank, nachdem er in den ersten vier Partien, von denen Borussia drei gewonnen hatte, zum Stammpersonal gehörte. Nun deutet vieles darauf hin, dass er am Samstag wieder dazu zählen wird. „Natürlich tut es immer weh, wenn man nur auf der Bank sitzt. Aber bei unserem Kader kann man das auch nachvollziehen, weil wir viele sehr gute Spieler haben und das hat man auch in den letzten Spielen gesehen. Wenn alle fit sind, kann es eben vorkommen, dass man mal zwei, drei Spiele auf der Bank sitzt. Aber wenn ich jetzt gegen Bayern wieder ran darf, ist es für mich natürlich umso schöner.“

  • Das Objekt der Begierde: der Champions-League-Pokal.
    Spielplan, Übertragung, Gruppen : Das müssen Sie zur Champions-League-Saison 2020/21 wissen
  • Das wohl schönste von bislang 90
    „Torfabrik“ jagt magische Marke : So treffsicher war Borussia zuletzt unter Heynckes
  • Trainer Hannes Wolf (Mitte) gibt Anweisungen,
    Bayers Interimscoach : Was für und was gegen Hannes Wolf spricht

Lang würde sich nicht nur auf die Bayern freuen, sondern vor allem auf seinen potenziellen Gegenspieler auf der rechten Abwehrseite. „Gegen einen Spieler Franck Ribery zu spielen, ist immer etwas Besonderes, er hat so viel erreicht in seiner Karriere. Als er im Hinspiel in der zweiten Halbzeit eingewechselt wurde, hatte ich schon ein bisschen Sorge, weil ich dachte, er könnte mit seiner Qualität und Wut im Bauch das Spiel noch drehen. Aber es ist uns im Verbund gut gelungen, ihn in Schach zu halten, und so muss es auch am Samstag sein. Egal ob gegen Ribery oder die anderen Weltklasse-Spieler bei den Bayern.“