Borussia Mönchengladbach: Ein Starter im Finale der Virtuellen Bundesliga

Borussias Starter: Papatolis erreicht Finale der Virtuellen Bundesliga

Zwei Vertreter hatte Borussia in die Play-offs der Virtuellen Bundesliga geschickt. Einer darf am Osterwochenende am Finalturnier der besten "Fifa 18"-Spieler Deutschlands teilnehmen.

Georgios Papatolis sicherte sich auf der Spielkonsole "Playstation 4" eine Wildcard. Zuvor hatte er in der Finalrunde 0:1 und 0:2 verloren. Anschließend trugen die insgesamt acht Verlierer ein Blitzturnier aus, das Papatolis knapp für sich entschied.

Die Play-offs fanden am Wochenende in der Düsseldorfer Seifenfabrik statt, das Finale steigt im Deutschen Fußballmuseum in Dortmund. "Das ist auf jeden Fall mein größter Erfolg", sagte der 17-Jährige. Papatolis, der aus Offenbach stammt und eigentlich Eintracht-Frankfurt-Fan ist, hatte im Februar Borussias Qualifikationsturnier in Bonn gewonnen. "Wann immer Borussia spielt, drücke ich ihr aber die Daumen", sagte Papatolis.

Der zweite offizielle Zocker Borussias, Michael Gherman, hat es nicht ins Finale geschafft. Er entschied auf der "Xbox One" zwar nach einer Auftaktniederlage seine Vorrundengruppe für sich und setzte sich auch in der ersten K.o.-Runde locker durch. Doch dann gab es ein 1:2 und ein 1:5 im Duell ums Ticket für Dortmund. Wie Papatolis am Vortag hatte Gherman noch eine letzte Chance in der Wildcard-Runde. Dort scheiterte er aber mit 2:3 im Halbfinale. "Sehr schade", sagte der 23-Jährige, der von der F-Jugend an einige Jahre für Borussia gespielt hat. Nun durfte er sich zumindest den Traum erfüllen, den Verein ganz offiziell zu vertreten.

Für Borussia bedeutete die Ausrichtung der Qualifikationsturniere, die Papatolis und Gherman gewannen, erste Gehversuche im eSports. In der Virtuellen Bundesliga wird am Ende der Deutsche Meister im Computerspiel "Fifa 18" gekürt, das hierzulande mehr als 1,5 Millionen Mal verkauft wurde.

(jaso)