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Borussia Mönchengladbach: Eberl erklärt: Wenn Marco Rose gehen will, sind Verträge egal

Borussias Sportdirektor Eberl über Interesse an Rose : „Wenn ein Trainer gehen will, sind Verträge kein Hindernis“

Unter der Woche wurde berichtet, dass Borussia Dortmund an Marco Rose interessiert sei. Max Eberl hat nun erklärt, dass er dem Trainer keine Steine in den Weg legen könne, wenn er wirklich Gladbach verlassen wolle.

Marco Rose und Borussia – das passt. Das belegen nicht nur die Ergebnisse seit Roses Wechsel von RB Salzburg an den Niederrhein im Sommer 2019.

Diese Erfolgsgeschichte hätte, wenn es nach Sportdirektor Max Eberl gegangen wäre, jedoch schon früher begonnen. „Max hat nicht lange gebraucht, um zu sehen, welch guter Trainer Marco ist. Sie waren auch ein Jahr vor dem Wechsel interessiert“, erklärte Salzburgs Sportdirektor Christoph Freund in der Talksendung „Sky90“. „Da war die Situation eine andere, wir haben da um Marco gekämpft. Die Mannschaft ist auch so gut wie zusammen geblieben und so ist Marco dann noch ein Jahr bei uns geblieben, den Schritt nach Gladbach hat er dann ein Jahr später gemacht.“ Da war Salzburg aufgrund einer Ausstiegsklausel in Roses Vertrag machtlos.

Eine solche Klausel könnte sich nun auch Borussia Dortmund wünschen. Laut „Sportbild“ hat der BVB den Gladbach-Coach als einen Kandidaten für eine mögliche Nachfolge von Lucien Favre ab dem kommenden Sommer auserkoren. Eberl hat nun aber betont, dass eine solche Vereinbarung im Ernstfall gar keine Rolle spielen würde. „Wir wollen die besten und passendsten Trainer und Spieler für Gladbach finden und dann wissen wir, dass großes Interesse von Drumherum herrscht, wenn wir einen guten Job machen. Das ist für mich völlig normal“, sagte Eberl bei „Sky90“. „Aber wenn dann ein Trainer auf einen Klub zukommt und sagt, ‚Das ist mein nächster Schritt, da muss ich hin’, dann sind Verträge eben auch kein Hinderniss. Dann daran festzuhalten und zu sagen, nein, du musst bleiben, macht keinen Sinn. Deswegen müssen wir auch nicht über Klauseln sprechen, ein Vertrag ist wichtig, um zu wissen, was man bezahlen muss, aber die Länge geht dann doch eher über Gespräche.“

Roses aktueller Kontrakt in Gladbach läuft noch bis 2022. Und Eberl ist guten Mutes, dass er den mindestens erfüllen wird. „Wir sind ambitioniert, Marco ist ambitioniert, wir sprechen täglich über die nächsten Schritte und Überlegungen für den Klub. Er identifiziert sich komplett mit uns, deswegen habe ich da auch keine große Sorge“, sagte Borussias Sportdirektor. „Auf der anderen Seite freut es mich, wenn Interesse von außen da ist, das zeigt, dass wir einen guten Job machen.“