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Borussia Mönchengladbach: E-Sportler Yannick Reiners sieht Gladbach im digitalen Derby vorn

Yannick Reiners im Interview : „Borussia dürfte im Digital-Derby im Vorteil sein“

Borussia Mönchengladbachs E-Sportler Yannick „Jeffreyy95“ Reiners spricht über das digitale Derby gegen den 1. FC Köln am Samstag. Er sagt, warum es eine enges Spiel wird und warum er auf seinen Teamkollegen Louis Hiepen setzt.

Herr Reiners, Borussia Mönchengladbach hat in dieser Saison schon zwei Derbys gehabt: Das „normale“ in Köln, dann das Geister-Derby. Nun gibt es im Rahmen der Bundesliga Home Challenge das dritte, dieses Mal digital (Samstag, 18.50 Uhr, Liveticker bei RP Online). Sie spielen als E-Sportler „Jeffreyy95“ für Gladbach mit U23-Spieler Louis Hiepen.

Reiners  Genau genommen ist es das vierte Derby. Wir haben in der Virtuellen Bundesliga auch gegen Köln gespielt und 5:2 gewonnen.

Das ist mit dem 1:0 in Köln und dem 2:1 in Gladbach der dritte Derby-Sieg. Gibt es Samstag den vierten?

Reiners Schwer zu sagen. Es dürfte ein ausgeglichenes Spiel werden. Ich spiele gegen Tim ,The StrxngeR’ Katnawatos. Da sind die Chancen 50:50. Louis spielt gegen den Köln-Profi Noah Katterbach. Louis ist gebürtiger Gladbacher, der hat sicher das Derby im Blut. Und er ist sehr gut an der Konsole, darum dürfte Borussia da im Vorteil sein.

Gibt es digitale Derby-Stimmung?

Reiners Für mich ist es ein besonderes Spiel, da ich auch Gladbach-Fan bin. Aber es ist ja kein echter Wettbewerb, daher steht der Spaß im Vordergrund. Darum würde ich sagen: Es ist Derby-Stimmung light.

In den realen Derbys waren Alassane Plea und Breel Embolo die Helden. Wer wird es dieses Mal sein?

Reiners Schwer zu sagen. Aber beide haben gute Chancen, es zu erneut werden, denn sie gehören zu meiner Startelf. Und Embolo hat zuletzt in meinem Freundschafts-Spiel gegen Leverkusen das Siegtor gemacht.

Wie gehen Sie das Derby taktisch an?

Reiners Ich spiele im 4-3-3 defensiv mit zwei Sechsern und einem Zehner. Ich werde ins Spiel gehen wie immer: Ich will gewinnen. Da unterscheiden sich die E-Sportler kein bisschen von den echten Fußballern.

Glauben Sie, dass das Interesse der Fans groß sein wird an dem digitalen Derby?

Reiners Generell ist das Interesse an der Bundesliga Home Challenge recht groß für unsere Verhältnisse. Bei Spielen der Virtuellen Bundesliga waren bei Twitch, wo unsere Spiele übertragen werden, 300 bis 400 Zuschauer dabei. Bei unserem ersten Spiel der Home Challenge gegen die Schiedsrichter bis zu 2000, zusammen mit den anderen Kanälen war es es bis zu 10.000. Das Derby zieht sicher auch, denke ich schon.