Heckings Schiedsrichter-Kritik Wie hätten Sie bei Borussia entschieden?

Mönchengladbach · Dieter Hecking hat sich schon oft auf die Zunge gebissen, wenn es um Schiedsrichter-Kritik ging. Nun ist Borussias Trainer von seiner diplomatischen Linie abgewichen. Wird Borussia wirklich benachteiligt?

Borussia Mönchengladbach und der Videobeweis
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Borussia Mönchengladbach und der Videobeweis

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Videobeweis in der Bundesliga: Wichtige Szenen und Probleme seit Saisonbeginn
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Videobeweis: Wichtige Szenen und Probleme seit Saisonbeginn

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  • neunmal Foulelfmeter
  • sechsmal Handelfmeter
  • viermal Platzverweis*
  • viermal Abseits bei Toren
  • zweimal Hand oder Foul in der Entstehung eines Tores
  1. sechsmal ging es um einen für Borussia, einmal wurde er gegeben (Foul an Grifo im Hinspiel gegen Hannover), fünfmal nicht (darunter der zurückgenommene gegen Schalke)
  2. dreimal ging es um einen für den Gegner (Hoffenheims Wagner bekam zu Recht keinen, das Foul an Freiburgs Petersen war strittig, Mainz‘ Gbamin hätte einen bekommen müssen)
  1. fünfmal ging es darum, ob Borussia einen bekommt (gegen Berlin und Bayern bekam sie ihn; darüber wurde gegen Mainz, im Rückspiel gegen Augsburg und gegen Bremen diskutiert)
  2. einmal beschwerte sich der Gegner vehement (nach Vestergaards Handspiel im Hinspiel gegen Augsburg)
  1. Augsburgs Baier traf Kramer im Hinspiel mit dem Ellenbogen am Kopf, Opare hielt Raffael im Rückspiel fest (Notbremse?) und Frankfurts Rebic grätschte Herrmann rüde um — jeweils gab es Gelb
  2. für sein Foul an Mainz‘ Gbamin hätte Stindl im Fall eines Pfiffes wohl auch Rot wegen einer Notbremse bekommen
  1. dreimal zum Nachteil der Gladbacher gepfiffen (bei Hazard in Wolfsburg war es eine Entscheidung von maximal zehn Zentimetern, Stindl stand in der Entstehung eines Tores gegen Schalke eindeutig im Abseits, Vestergaard bei seinem Tor im Rückspiel gegen Dortmund noch eindeutiger)
  2. bei Kölns Sörensen war es im Rückspiel tendenziell kein Abseits, aber ohne kalibrierte Linie nicht abschließend zu klären - da heißt es wohl "im Zweifel für den Angreifer"
  1. bei Kalous Anschlusstreffer für Berlin wurde geprüft, er nahm den Ball aber mit der Schulter an
  2. Ginter war vor dem vermeintlichen 2:0 für Mainz klar gefoult worden, deshalb wurde das Tor zu Recht aberkannt
(jaso)
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