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Borussia Mönchengladbach: Die Borussen besuchten das Elisabeth-Krankenhaus, trainierten und feierten Weihnachten

Krankenhausbesuch, Training, Weihnachtsfeier : Ein prallvoller Tag für Borussia-Trainer Rose und sein Team

Es war ein prallvoller Mittwoch für die Borussen. Erst stand ein Besuch in der Kinderklinik des Rheydter Elisabeth-Krankenhauses an, dann war Training und schließlich gab es die Weihnachtsfeier im Borussia-Park.

Für Marco Rose, Stefan Lainer und Laszlo Bénes war es ein prallvoller Mittwoch. Erst gab es einen Besuchstermin, dann Training und schließlich die Klub-eigene Weihnachtsfeier im Borussia-Park.

Mittags waren die drei im Elisabeth-Krankenhaus und besuchten dort die Kinderklinik. Zum 19. Mal schon gab es diesen Ortstermin für Borussia, zum ersten Mal jedoch für Rose, Lainer und Bénes. Es lief „Die Seele brennt“, es wurden Autogramme geschrieben und Schokoladen-Weihnachtsmänner verteilt. Chefarzt Wolfgang Kölfen begrüßte den Spitzenreiter angemessen. „Die Besuche der Borussen sind für uns ein Riesen-Event“, sagte er. „So etwas sind besondere Termine, es macht Spaß, wenn man sieht, wie man die Kinder mit seinem Besuch glücklich macht“, sagte Lainer.

Danach ging es zum Borussia-Park, um 15 Uhr begann das Training. Wer den FC Bayern, der am Samstag in den Borussia-Park kommt, besiegen will, muss sich behaupten, muss sein Spiel durchbringen und seine Chancen nutzen, all das war Inhalt dieser Vorbereitungseinheit. Es gab Ballbesitzübungen, Spielformen und zum Schluss Torschüsse. Dabei taten sich vor allem Marcus Thuram und Patrick Herrmann hervor, die beide ihre Bälle mit viel Wucht an Torwart-Talent Jan Olschowsky vorbei knallten.

Abwehrchef Matthias Ginter war voll dabei, und auch der zuletzt angeschlagene Ibrahima Traoré, der bei der Torschussübung am Ende der Flankengeber war, mischte mit. Somit sind fast alle Spieler bereit für das Treffen mit den Bayern. Da sind die Vorzeichen andere als in den Jahren zuvor: Borussia empfängt die Münchener als Tabellenführer. Doch generell stellte Christoph Kramer fest, dass die Bayern derzeit trotz des 1:2 gegen Leverkusen „richtig gut drauf sind“. Was für die Borussen bedeutet: „Um die Bayern zu bezwingen, benötigen wir einen perfekten Tag und sie einen nicht ganz so guten Tag“, sagte Kramer, der gerade seinen Vertrag bis 2023 verlängert hat.

Er lieferte gleich die nötige Gebrauchsanweisung für den Samstag mit. „Wir müssen auch gegen diesen Top-Gegner versuchen, das zu zeigen, was uns in den letzten Wochen stark gemacht hat. Unsere klare Linie verfolgen, mutig bei eigenem Ballbesitz sein und gucken, dass die Bayern nicht in ihre Abläufe hereinkommen“, sagte Kramer.

Nach dem Training sputeten sich die Profis, um sich für die Weihnachtsfeier in Schale zu werfen. Im feinen Zwirn ging es dann in den VIP-Bereich des Stadions. Als Spitzenreiter feiert sich Weihnachten natürlich besonders gut. Am Samstag will sich das Team dann möglichst selbst das schönste Geschenk machen: einen Sieg gegen die Bayern.

Hier geht es zur Bilderstrecke: Borussen besuchen Kinderklinik