Borussia Mönchengladbach: Denis Zakaria rüttelt Gladbach wach

Historische Klatsche gegen Wolfsberg : Borussias Zakaria spricht nach Debakel Klartext

Auch Denis Zakaria enttäuschte beim 0:4 gegen den Wolfsberger AC. Nach dem Spiel stellte sich der Schweizer und fand deutliche Worte für die Darbietung des gesamten Teams.

Auch ein Tag nach der 0:4-Pleite gegen den Wolfsberger AC sind die meisten, die es mit Borussia halten, entsetzt über den Auftritt bei der höchsten Niederlage im Europapokal in der Vereinsgeschichte. Die Reaktionen in den sozialen Netzwerken schwanken zwischen Wut und Fassungslosigkeit. Auch Denis Zakaria, bislang ein absoluter Leistungsträger in dieser Saison, blieb deutlich unter seinen Möglichkeiten und enttäuschte wie seine Kollegen. Deswegen fand der Schweizer Nationalspieler hinterher auch deutliche Worte. Zakaria über ...

... die schwache Leistung gegen Wolfsberg: „Der Trainer hat uns vor dem Spiel gesagt, dass das eine gute Mannschaft ist, die sehr aggressiv und mit viel Power spielt. Ich kann gar nicht sagen, was dann passiert ist, wir waren wirklich schlecht.“

... die Sieglos-Serie im Borussia-Park, wo Gladbach vor knapp acht Monaten das letzte Spiel gewann: „Ich weiß nicht, woran das liegt. Wir wollen und müssen das nun schnell ändern. Denn eigentlich ist es so, dass du zu Hause immer gewinnen musst, das ist momentan aber nicht so. Solche Spiele dürfen uns gerade zu Hause nicht passieren.“

... das Spiel am Sonntag gegen Fortuna Düsseldorf (15.30 Uhr): „Dass wir nach dem guten Derby gegen Köln so ein Spiel zeigen, ist unerklärlich, das müssen wir schnell vergessen. Es ist gut und wichtig, dass wir nun keine Woche Zeit haben, um darüber nachzudenken. Natürlich müssen wir uns alle dieses Spiel gegen Wolfsberg durch den Kopf gehen lassen, denn das können wir so nicht akzeptieren. Aber dann müssen wir uns schnell auf Düsseldorf konzentrieren und gegen Fortuna drei Punkte holen. Da müssen wir ein anderes Gesicht zeigen.“

... die Herangehensweise an die nächsten Aufgaben: „Wir müssen auch daran arbeiten, dass wir wieder mehr Tore schießen, so kann es nicht gehen. Wir müssen in jeder Hinsicht weiter an uns arbeiten. Wir waren in einem positiven Rhythmus und haben nun einen Schlag vor den Kopf bekommen. Aber den müssen wir nun wieder hochnehmen.“

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