Borussia Mönchengladbach: Denis Zakaria freundet sich mit neuer Position an

Neue Rolle: Borussias Zakaria freundet sich mit Achterposition an

Denis Zakaria war in der Hinrunde so manches Mal frustiert - weil er auf der Bank saß. Mit seiner neuen Position ist er aber zufrieden. Der Schweizer will noch härter arbeiten. Für die nötige Motivation sorgt seine Mutter.

Denis Zakaria war in der vergangenen Saison der große Shootingstar der Gladbacher. Im Sommer 2017 wechselte der damals 20 Jahre alte Mittelfeldspieler für zwölf Millionen Euro zur Borussia und absolvierte in seiner ersten Spielzeit in der Bundesliga 30 Spiele, stand dabei 29-mal in der Startelf.

Doch in der aktuellen Saison lief es für Zakaria nicht mehr so gut. In der Hinrunde gehörte der Schweizer lediglich in acht Partien zur Startelf. „Natürlich hätte ich gerne so oft wie in der vorherigen Saison gespielt, aber wir haben viele gute Spieler im Kader und ich muss das akzeptieren“, sagt Zakaria.

Ein Grund für seine veränderte Situation ist die Umstellung auf das 4-3-3-System. Agierte Zakaria zuvor defensiver als Sechser, plant ihn Dieter Hecking nun als Achter ein. „Der Trainer hat mir gesagt, woran ich für diese Position noch an mir arbeiten muss. Ich muss mir auch die Automatismen erarbeiten, aber das ist schwer, wenn man nicht so häufig spielt“, sagt der Schweizer.

Grundsätzlich meint der 22-Jährige, dass „ich noch jung bin und mich noch in fast allen Bereichen verbessern kann“. Mit der Achterposition sieht er dafür die besten Voraussetzungen geschaffen. „Die ist sehr gut für mich. Ich stehe höher und kann offensiver pressen, was eine meiner Stärken ist. Außerdem kann ich offensiver spielen, das ist perfekt", sagt Zakaria.

Während der Hinrunde, die ihn nicht ganz zufrieden gestellt hat, war seine Mutter ein guter Ratgeber für den Gladbacher. „Sie hat mir gesagt, dass ich weiter hart arbeiten und dranbleiben muss, und dass meine Chancen kommen werden. Und ich höre auf meine Mutter“, sagt Zakaria.

Doch auch sie kann nicht verhindern, dass der Mittelfeldspieler gerade in Phasen, in denen er häufiger auf der Bank platznehmen muss, frustriert ist. „Aber in der Mannschaft versuche ich mir das nie anmerken zu lassen, das ist schädlich für das Team. Erst zu Hause lasse ich dann meine Emotionen raus“, sagt Zakaria.

Emotionen sollen auch nach der Rückrunde raus, nach der Borussia bestenfalls noch immer auf einem Champions-League-Platz steht. „Ich will nächste Saison in Europa spielen und wir haben in der Hinrunde gezeigt, dass wir ganz oben spielen können. Jetzt müssen wir so weitermachen. Aber unsere Devise bleibt, dass wir uns immer auf das nächste Spiel konzentrieren und dann am Ende schauen, was dabei rum kommt. So hatten wir auch schon in der Hinrunde Erfolg“, sagt Zakaria.

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