Borussia Mönchengladbach: Das Treffen der Doppelpacker in Leipzig

Borussia in Leipzig : Das Treffen der Doppel- und Dreierpacker

Bei RB Leipzig sind Timo Werner und Emil Forsberg Mehrfach-Toschützen, bei Borussia Patrick Herrmann, Marcus Thuram, Breel Embolo und Alassane Plea. Am Samstag treffen beide Teams im Topspiel aufeinander.

Timo Werner wird sich auf das Topspiel von RB Leipzig gegen Borusssia Mönchengladbach am Samstag freuen. Schließlich kommt sein Lieblingsgegner. Achtmal schon hat der Stürmer der Sachsen gegen Gladbach getroffen, seit dem Aufstieg der Leipziger. Das 3:1 im Hinspiel besorgte er im Alleingang, auch beim letzten Heimsieg schoss er beim 2:0 beide Tore. In der laufenden Spielzeit hat Werner in der Liga insgesamt 20-mal getroffen, zweimal schaffte er einen Dreierpack, viermal einen Doppelpack.

Was die letztere Disziplin angeht, kommen nun einige Herren nach Leipzig, die ebenfalls wissen, wie das geht: Patrick Herrmann war schon zweimal doppelt erfolgreich in dieser Saison, gegen den FC Augsburg und gegen Bremen. Marcus Thuram schaffte gegen Fortuna Düsseldorf zwei Tore, Breel Embolo gegen den SC Freiburg. Und nun gesellte sich Alassane Plea mit seinen beiden Toren beim 3:1 gegen Mainz dazu. Auch Ramy Bensebaini schaffte einen Doppelpack in dieser Saison, damit sorgte er für das 2:1 gegen den FC Bayern. Doch der Algerier fehlt am Samstag wegen seiner Muskelverletzung. Somit heißt es also: vier Gladbacher Doppelpacker gegen zwei Leipziger. Werner eben. Und auch sein Kollege Emil Forsberg kam indes schon in den Genuss, zweimal in einem Spiel jubeln zu dürfen, das war beim 4:1 im Heimspiel gegen den 1. FC Köln.

Das verbindet Forsberg mit den Borussen: Denn deren fünf bisherige Doppelpacks passierten allesamt im heimischen Borussia-Park. Auswärts gab es das bisher nicht in dieser Spielzeit. Plea indes erlebte in der vergangenen Saison, wie es sich anfühlt, im gegnerischen Stadion mehrfach erfolgreich zu sein. Beim 3:1 in Bremen war er dreimal der Torschütze, es war sein bis dato größter Tag als Gladbacher. Nun gegen Mainz brachte er den ersten Sieg des neuen Jahres auf den Weg, indem er mit dem 1:1 und dem 2:1, beide erzielt in bester Strafraumstürmer-Manier, das Spiel drehte.

Die Tore sind für Plea auch eine Botschaft an sich selbst: „Ich bin wieder da.“ Er hatte zwar im letzten Heimspiel des Jahres 2019 gegen den SC Paderborn getroffen, doch tat er sich zuletzt insgesamt ein wenig schwer. Nun machte er wieder, was Trainer Marco Rose von ihm erhofft: Er lebte seinen verblüffenden Torinstinkt fast hemmungslos aus und wurde so zum Matchwinner. Das ist Treibstoff für einen Stürmer.

Dieses Gefühl kennt Timo Werner, der auch im DFB-Pokal und in der Champions League schon doppelt traf in dieser Spielzeit, in Leipzig bestens. Allerdings gingen er und seine Kollegen in Frankfurt am Samstag leer es, es gab ein 0:2. So dürfte Werners Torhunger umso größer sein. Und der von Plea wurde befeuert. Entsprechend darf man für das Spiel am Samstag die These ableiten, dass dort, wo so viele Doppelpacker unter sich sind, sicherlich einige Tore zu erwarten sind.

Hier geht es zur Bilderstrecke: Das sind die fünf Gladbacher Doppelpacker