Borussia Mönchengladbach: Das können Ginter und Hazard bei den Länderspielreisen lernen

Borussias Nationalspieler : Bildungsreisen für Ginter und Hazard

Matthias Ginter und Thorgan Hazard können in den anstehenden Länderspielen Erfahrungswerte einsammeln, die auch Borussia im Europa-Rennen helfen können.

Matthias Ginter wollte nichts sagen. „Ich habe ja nicht gespielt“, ließ Borussias Abwehrchef nach dem 1:1 der Borussen gegen den SC Freiburg wissen. Ginter hatte muskuläre Probleme, deswegen fehlte er gegen den Klub aus seiner Heimatstadt. Am Samstag trainierte er mit den anderen Borussen, ganz sicher wird er den Kollegen seine Meinung zum Treiben am Freitagabend kund getan haben.

Am Montag reiste Ginter wie neun Teamkameraden zur Nationalmannschaft. Es soll eine neue Zeitrechnung beim DFB beginnen mit dem Testspiel gegen Serbien am Mittwoch und dem EM-Qualifikationsspiel in den Niederlanden am Sonntag. Ginter wird dabei wohl eine tragende Rolle, ob nun als Innen- oder Rechtsverteidiger.

Thorgan Hazard dürfte in der belgischen Nationalelf ebenfalls künftig mehr Gewicht haben als bisher. Beim 2:5 in der Schweiz bildete er mit seinem Bruder Eden eine Doppel-Zehn hinter Dries Mertens – ein Konstrukt, das man sich mit Alassane Plea ganz vorn und zum Beispiel Lars Stindl neben Hazard auch in Gladbach gut vorstellen könnte.

Für Ginter und Hazard können ihre Länderspiel-Touren auch Bildungsreisen sein für den Europa-Endspurt mit Gladbach. Gegen Serbien kann Ginter mit dem DFB-Team lernen, sich gegen einen wehr- und zuweilen schmerzhaften Gegner zu behaupten. In den Niederlanden geht es darum, in einem großen Spiel zu bestehen und wichtige Punkte zu machen. Derartiges Knowhow ist auch in Gladbachs Europa-Rennen gefragt, Hazard kann derweil insbesondere gegen Zypern seinen Torinstinkt wieder richtig frei schaufeln. Auch das käme Borussias gelegen.

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