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Borussia Mönchengladbach: Corona-Fall in Geschäftsstelle, Team nicht betroffen

Mitarbeiterin der Geschäftsstelle positiv getestet : Corona-Fall bei Borussia – Roses Team nicht betroffen

Jetzt gibt es auch eine Infektion mit dem Coronavirus bei Borussia Mönchengladbach. Eine Mitarbeiterin der Geschäftsstelle wurde positiv getestet. Sie ist in häuslicher Quarantäne. Die Mannschaft von Trainer Marco Rose ist nicht betroffen.

Markus Aretz, Sprecher des Bundesliga-Vierten, bestätigte eine entsprechende Information unserer Redaktion auf Anfrage. „Die Mitarbeiterin war im Skiurlaub in Österreich. Sie hat dann erfahren, dass ein Mitglied der Reisegruppe infiziert war, hat sich testen lassen und wurde dann selbst auch positiv getestet. Sie ist aber bislang nicht erkrankt. Sie war nach dem Urlaub einen Tag im Büro und ist seitdem in häuslicher Quarantäne“, sagte Aretz. Die Mitarbeiterin habe mit dem sportlichen Bereich und der Bundesliga-Mannschaft aber nichts zu tun. „Die Mannschaft ist in keiner Weise betroffen“, sagte Aretz.

Zwei Mitarbeiter, die an dem Tag längeren Kontakt mit der Kollegin hatten, sind demnach ebenfalls seit dem Tag in häuslicher Quarantäne. Drei weitere, die flüchtigen Kontakt hatten, seien im Homeoffice. „Das ist eine Vorsichtsmaßnahme“, sagte Aretz. „Nach den Vorgaben des Gesundheitsamtes hätte es nur die zwei Mitarbeiter betroffen, aber um jedes Risiko auszuschließen haben wir es auf die fünf Personen ausgeweitet.“ Kein weiterer Mitarbeiter sei positiv getestet und allen gehe es gut, sagte er weiter.

Schon in der vergangenen Woche hatte der Verein ausführliche Vorkehrungen getroffen, um der Verbreitung des Coronavirus entgegenzuwirken. Die Bundesliga-Mannschaft und der sportliche Bereich sind weitgehend isoliert, die Trainingseinheiten sind bis aus Weiteres nicht öffentlich, es gibt keine Autogramme und Selfies. Zwei Drittel der Belegschaft des Klubs arbeiten bereits im Homeoffice.

Vereinsarzt Ralf Doyscher hat alle Mitarbeiter informiert, wie mit der Situation umzugehen sei. „Es werden keine größeren Besprechungen mehr abgehalten, es gibt keine Dienstreisen und nur die nötigsten externen Termine“, sagte Aretz. Alle Borussia-Angestellten sind zudem gebeten worden, „auch im privaten Bereich Rücksicht auf die Situation zu nehmen“, sagte er weiter.