Borussia Mönchengladbach: Christoph Kramer und Tony Jantschke sind zurück

Mehr Alternativen für Rose : Kramer und Jantschke zurück im Borussia-Training

Das Lazarett der Gladbacher lichtet sich ein wenig. Zwei der acht Spieler, die am vergangenen Samstag gegen Schalke ausgefallen waren, sind am Dienstag wieder ins Training eingestiegen.

Der Kader vor dem Spiel gegen Schalke 04 (0:0) war ziemlich ausgedünnt. Nachdem Tobias Strobl mit Knieproblemen ausfiel, rückte Aaron Herzog aus der U23 in das Aufgebot von Trainer Marco Rose nach. Neben Strobl fehlten Julio Villalba, Lars Stindl, Mamadou Doucouré (alle drei im Aufbautraining), Jonas Hofmann (Innenbandriss), Torben Müsel (am Knie operiert), Tony Jantschke und Christoph Kramer. Die beiden Letztgenannten stehen Rose nun aber wieder zur Verfügung.

Am Dienstag konnten Kramer, der aufgrund eines Bänderrisses im linken Sprunggelenk etwa vier Wochen passen musste, und Jantschke, der zuletzt Rückenprobleme hatte, wieder trainieren. Sie werden auch Alternativen für die anstehende Bundesliga-Partie am Samstag bei Mainz 05 (15.30 Uhr) sein. „Das sah gut aus bei Chris“, sagte Rose. Auch Kramer selbst war zufrieden. „Ich hatte keine Schmerzen, es lief überraschend gut“, sagte er.

Während Jantschke als Ersatz für das Stamm-Duo in der Innenverteidigung bestehend aus Matthias Ginter und Nico Elvedi in den Kader zurückkehren wird, wird Kramer, sobald er wieder seine Spiel-Form erreicht hat, ein Kandidat für die Startelf sein. In Mainz wohl noch nicht, auch wenn sich Kramer dafür bereit fühlen könnte. „Ich habe nicht so viele Körner verloren, weil ich schon viel im läuferischen Bereich machen konnte. Mal schauen, wie die Woche läuft“, sagte er.

Vor seiner Verletzung, die er sich wenige Tage nach dem Trainingslager am Tegernsee zugezogen hatte, galt Kramer als aussichtsreichster Kandidat für den Posten auf der Sechser-Position. Seitdem vertraten ihn sowohl Tobias Strobl im Pokalspiel gegen Sandhausen (1:0) als auch Denis Zakaria in der Bundesliga gegen Schalke in dieser Rolle und machten ihre Sache gut.

Strobl war am Dienstag noch nicht im Training dabei, seine Knieprobleme sind anscheinend noch nicht derart abgeklungen, dass er bereit ist für die Rückkehr. Bei ihm müsse man laut Rose „von Tag zu Tag schauen“. Dennoch könnte es für ihn knapp werden für das Spiel in Mainz.

Wahrscheinlicher dürfte sein, dass Zakaria bei Roses Rückkehr nach Mainz, wo er als Spieler in die Bundesliga aufstieg und seine ersten Erfahrungen als Co-Trainer sammelte, wieder auf der Sechs spielen wird. Kramer und Strobl (sollte er noch zurückkehren) wären seine Ersatzkandidaten. Doch in den nächsten Wochen dürfte der Kampf um das defensive Mittelfeld richtig entfacht werden.

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