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Borussia Mönchengladbach: Christoph Kramer und Co. trainieren jetzt zu Hause

Gladbacher trainieren jetzt daheim : Kramer hat im Homeoffice viel zu tun

In der vergangenen Woche wurde noch in Kleingruppen im Borussia-Park trainiert, nun sind die Borussen zu Hause. Es gibt tägliche Trainingspläne. Mittelfeldspieler Christoph Kramer packt zudem Umzugskartons aus und übt Klavier.

Borussias Profis sind ins Homeoffice gewechselt. Nachdem die Mannschaft von Trainer Marco Rose in der vergangenen Woche noch in Kleingruppen im Borussia-Park trainiert hatte, übt sie ab jetzt daheim. Das haben Sportdirektor Max Eberl und Mittelfeldspieler Christoph Kramer am Dienstag bei Sky erzählt.

„Die Jungs sind zu Hause“, sagte Eberl. „Wir bekommen jeden Tag unseren Trainingsplan geschickt, es gibt Stabi- und Kraftprogramme und wir gehen regelmäßig laufen“, beschrieb Kramer den neuen Trainings-Alltag. „Unsere Athletik-Trainer machen einen sehr guten Job, ich habe das Gefühl, dass ich nicht viele Körner verloren habe“, sagte er. Die Trainingsintensität werde immer wieder individuell angepasst.

„Wir machen einen Trainingsbetrieb ohne ein richtiges Ziel, das macht es für Marco und seinen Trainerstab schwierig“, sagte Eberl. „Aber wir bereiten uns darauf vor, in den Alltag zurückzukehren.“ Gerade die Ungewissheit, wann es wieder soweit sein wird, sei das Problem in der aktuellen Situation, gestand Kramer. „Es gibt kein Datum, auf das man sich mental vorbereiten kann wie sonst. Aber ich versuche die Spannung für den Tag X hochzuhalten“, sagte Kramer, der guter Dinge ist, dass ihm das gelingt.

Auch das Training mit den Kollegen fehlt ihm, „es ist schon etwas anderes, in der Gruppe zu trainieren oder alleine. Aber wir kriegen das ganz gut hin“, sagte Kramer. Jenseits des Trainingsbetriebes ist er gut beschäftigt. „Ich bin gerade umgezogen, da habe ich genug zu tun. Allerdings sind schon viele Kartons ausgepackt, ich muss mir bald wieder ein anderes Hobby suchen“, sagte er.

Gern würde er bei dieser Suche im musischen Bereich fündig werden, auch wenn dort nicht seine größten Talente liegen, wie der 29-Jährige zugab. Das Thema Gitarre spielen hat er ad acta gelegt, beim Klavier besteht indes noch Hoffnung. „Ich bin dran, aber es ist schwer, weil es so langsam geht. Mein Ziel ist, in meinem Leben noch ein Stück spielen zu können“, sagte Kramer. Zeit, seine Fingerfertigkeit zu schulen auf den Tasten hat er in der Zeit des „#BleibtzuHause“.