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Borussia Mönchengladbach: Christoph Kramer erklärt, warum das 0:2 bei Union Berlin keine weitreichenden Folgen haben wird

Borussias Christoph Kramer : „Sehe keinen Grund, nicht weiterzumachen“

Nach dem 0:2 bei Union Berlin sprach Borussias Mittelfeldspieler Christoph Kramer über die Gründe für die Niederlage und stellte klar, dass das Team in der Lage sei, damit umzugehen.

Christoph Kramer hatte sich beim 3:1 gegen Werder Bremen vor der Länderspielpause am Knie verletzt. Doch er kam schnell zurück und gehörte nun auch beim 0:2 bei Union Berlin zur Startelf. Nach der dritten Niederlage dieser Bundesliga-Saison sprach Borussias Mittelfeldmann über …

... die Hauptgründe für das 0:2: „In den vergangenen Wochen hat es uns immer ausgezeichnet, dass wir ein frühes Tor gemacht haben. Das haben wir jetzt leider nicht geschafft, obwohl wir die Chance dazu hatten. Dann haben wir in unserer Druckphase das Gegentor gefressen. Danach haben wir alles probiert und hatten auch durch Alassane Plea eine hundertprozentige Chance. Wir haben auch nach der Pause Wucht entwickelt – aber ohne so richtig zwingend zu werden.

… die Stärken des Gegners: „Wir haben viele Flanken geschlagen, was in den vergangenen Spielen unsere Stärke war. Aber das muss man einfach sagen, dass Subotic, Schlotterbeck und Friedrich da viel weggeholt haben. Im Gegenpressing war es nicht so einfach, den Ball wiederzuholen, weil er dann oft schnell auf der Tribüne gelandet ist. Darum würde ich uns gar nicht so viel vorwerfen. Ich würde es sagen, wenn es so wäre. Aber Berlin hat es einfach gut gemacht und hatte das Momentum auf seiner Seite.“

… den Umgang mit der Niederlage: „Wir werden das vernünftig aufarbeiten, wie wir es immer tun. Es ist unser Stil und unser Plan, dass wir, egal, welche Ergebnisse wir haben, unseren Fußball durchbringen wollen. Es geht immer bei 0:0 los. Und hatten in dieser Saison schon Niederlagen, wir werden noch weitere Niederlagen haben, aber es geht immer darum, weiterzumachen. Und ich sehe keinen Grund, nicht weiterzumachen. Wir haben es einfach nicht so gut gemacht wie vorher, aber die Chancen, um zu gewinnen, waren trotzdem da. Es ist ja nicht so, dass wir jetzt sagen: Wie soll es jetzt weitergehen?

… das Europa-League-Spiel beim Wolfsberger AC: „Union war sicherlich ein Vorgeschmack auf das Wolfsberg-Spiel. Wir hatten in den vergangenen Wochen immer wieder Gegner, die solche Stilmittel angewendet haben. Aber ich glaube, dass wir in diesem Jahr zeigen, und das ist eine neue Facette in unserem Spiel, dass wir das auch können. Das hat man in Berlin gesehen. Ich finde, wir haben uns emotional und mental Seite gut verkauft, haben uns gewehrt und alles probiert. Wir wissen es doch, da zeigt die Bundesliga jede Woche: Du musst dir jedes Spiel Woche für Woche neu erarbeiten. Du holst keinen Punkt einfach nur im Vorbeifahren. Du gewinnst nichts vom Reden, du musst jede Woche etwas machen. und das tun wir auch weiter.“