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Borussia Mönchengladbach: Christoph Kramer bei Hannover 96 nicht dabei

Kramer fehlt sicher in Hannover : Borussias Personallage im Mittelfeld bleibt angespannt

Christoph Kramer fällt weiterhin wegen seiner Erkältung aus, die Rückkehr Denis Zakarias ist ungewiss. So könnten Trainer Adi Hütter im Mittelfeld wieder nur wenige Alternativen für das Pokalspiel bei Hannover 96 bleiben. Zudem fällt auch ein Abwehrspieler sicher aus.

Noch ist die Zusammenarbeit von Manu Konés und Laszlo Bénes im zentralen, defensiven Mittelfeld der Borussen nicht von Erfolg gekrönt gewesen. Am vergangenen Wochenende setzte es in dieser Besetzung zum zweiten Mal eine knappe Heimniederlage, nachdem das Duo kurz vor Weihnachten beim 2:3 gegen Frankfurt erstmals von Beginn an gemeinsam auf der Doppelsechs gespielt hatte. Gegen Leverkusen blieben Trainer Adi Hütter angesichts der Ausfälle von Denis Zakaria (Zerrung im Hüftbereich) und Christoph Kramer (Erkältung) kaum noch Alternativen für diesen Bereich. Und das könnte nun im Pokal am Mittwoch (18.30 Uhr/Sky) bei Hannover 96 wieder der Fall sein.

„Wir haben noch etwas Zeit und das Abschlusstraining vor uns. Und wir haben die Hoffnung, dass es vielleicht bei Denis Zakaria reicht. Christoph Kramer ist aber auf alle Fälle nicht dabei“, sagte Hütter am Dienstag. Kramer sei schon beim 2:1-Sieg bei Bayern München angeschlagen gewesen, habe es auch richtig gut gemacht, dann aber einen Rückschlag erlitten. „Er ist noch nicht topfit, schauen wir mal, wie es am Wochenende ausschaut“, sagte Hütter, der zudem am Mittwochabend auf Innenverteidiger Jordan Beyer verzichten muss.

„Jordan hat die ganze vergangene Woche ordentlich trainiert und auch im Spiel gegen Leverkusen nicht viel gespürt. Aber er hat jetzt muskuläre Probleme, sodass wir ein Kontroll-MRT machen werden. Wir hoffen, dass es nichts Schlimmes ist“, sagte Hütter, der in der Verteidigung allerdings noch Alternativen hat. Im Mittelfeld hingegen ist das Angebot geringer.

So ist es gut möglich, dass Hütter erneut auf Koné und Bénes im Zentrum setzen wird. Der junge Franzose ist sowieso seit seinem überzeugenden Einstieg beim 1:0-Sieg im September gegen Borussia Dortmund gesetzt, auch wenn er zuletzt das Niveau seiner ersten Wochen im Gladbacher Trikot nicht ganz halten konnte. Gegen Leverkusen gelang es Koné nicht, im Verbund mit Bénes dem Borussenspiel die nötige Ruhe und Struktur zu geben, um mehr klare Torchancen herauszuspielen. Dafür war das Spiel der beiden Sechser zu fehlerhaft.

„Laszlo Bénes hat es trotz alledem sehr ordentlich gemacht“, sagte Hütter, der in Hannover auch Florian Neuhaus von der Zehn wieder auf die Sechserposition versetzen könnte – auch wenn Gladbachs Trainer ihn grundsätzlich lieber weiter vorne spielen lässt. Sollte Neuhaus gegen den Zweitligisten zurückrutschen auf die Doppelsechs, würde auch ein Platz für einen weiteren Offensivspieler frei werden. „In unserer Situation mit den vielen Verletzten ist derzeit sicher nichts auszuschließen“, sagte Hütter.

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Von Hannover erwarte er, dass sich die Mannschaft sehr kontrolliert im Mittelfeldpressing bewegen und über den schnellen Linton Maina umschalten werde. „Als Bundesligist sind wir natürlich der Favorit, und dieser Rolle müssen wir gerecht werden. Wir müssen versuchen, das Spiel in die Hand zu nehmen und Lösungen zu suchen, aber auch bei Ballverlusten schnell und gut in die Ordnung kommen“, forderte Hütter.

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