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Borussia Mönchengladbach: Champions League - Daumen drücken für Leicester, Wolverhampton und Getafe

Es geht um Millionen : Warum Borussia jetzt Leicester, Wolverhampton und Getafe die Daumen drückt

In der Champions League hat Borussia schon viel Geld sicher. Je nach den Ergebnissen anderer Ligen kann es noch mehr werden. Wir erklären, warum die Fohlenelf nun bestimmten Vereinen die Daumen drücken sollte.

Mit den 15,25 Millionen Euro Antrittsprämie, die jedes Team für die Qualifikation zur Champions League erhält, kann Borussia schon fest planen. Wie viel Geld es an Spielprämien (beispielsweise 2,7 Millionen Euro pro Sieg, 9,5 Millionen Euro für den Einzug ins Achtelfinale) geben wird, liegt am Team von Marco Rose, wenn der Wettbewerb läuft. Hinzukommen die Einnahmen aus dem Marktpool, die noch offen sind, sowie Gelder, die durch die Koeffizientenrangliste bestimmt werden. Und da wird Borussia in den nächsten Wochen mitfiebern.

Denn je höher man in dieser Rangliste liegt, die anhand der Erfolge im Europapokal in den vergangenen fünf Jahren erstellt wird, desto mehr Geld bekommt man. 32 Klubs qualifizieren sich für die Champions League, das Team mit der schlechtesten Europa-Geschichte der vergangenen fünf Jahre bekommt 1,108 Millionen Euro, jeder weitere Platz nach vorne bringt die gleiche Summe mehr. Die Nummer eins der Rangliste (aktuell Real Madrid) erhält 34,46 Millionen Euro, sollten die Zahlen der Saison 2019/20 weiter Bestand haben.

Borussia wird in den kommenden Wochen mit jedem Team fiebern, dass sich direkt für die Champions League qualifizieren kann, in der Koeffizientenrangliste jedoch hinter ihr liegt – derzeit Platz 61. Aus England könnten das sogar zwei Teams sein: Leicester City rangiert in der Premier League derzeit auf Rang drei, die Wolverhampton Wanderers haben zwei Punkte Rückstand auf den Vierten Chelsea. In Spanien darf Gladbach noch auf den FC Getafe hoffen, der den FC Sevilla (zwei Punkte Vorsprung) überholen könnte. Sollten es alle drei Teams in die Königsklasse schaffen, wären das 3,324 Millionen Euro mehr für Borussia.

Von den bislang qualifizierten Teams ist Gladbach übrigens das in der Rangliste am schwächsten eingestufte Team. Doch es stehen aktuell erst zehn (Bayern München, Borussia Dortmund, RB Leipzig, FC Liverpool, Real Madrid, Paris St. Germain, Olympique Marseille, Ajax Amsterdam, FC Brügge und Shakhtar Donezk) der 24 Klubs, die direkt über die Liga in die Königsklasse einziehen, fest. Acht weitere Teams müssen es über die Champions-League-Qualifikation in den Wettbewerb schaffen. Dort wird Borussia den nächsten Teams für mehr Millionen die Daumen drücken.