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Borussia Mönchengladbach: Breel Embolo spielte ein gutes erstes Jahr

Borusse trifft gegen Hertha : Embolos Versprechen für die neue Saison

Breel Embolo war in den vergangenen Wochen sehr wichtig für Borussia. Er bereitete in jedem der letzten drei Spiele ein Tor vor. Nun gegen Hertha BSC traf er auch. Es war eine Erlösung.

Es hat schon schwierigere Aufgaben für einen Stürmer gegeben, als die, den von Jonas Hofmann gespielten Ball aus kurzer Distanz in Netz zu treten. Doch der Vollzug tat Breel Embolo sichtlich gut. Schließlich hatte er mit seinem achten Saisontreffer dafür gesorgt, dass Borussias Champions-League-Teilnahme nun in Beton gegossen war dank des 2:0. Zuvor hatte er am 11. März gegen den 1. FC Köln getroffen. Hertha kam noch auf 1:2 heran, aber das war es. Embolo trug mit dem Tor tatkräftig zum Erreichen von Platz vier bei.

Doch es war nicht die einzige Großtat Embolos an diesem Tag. Vor dem 1:0 hatte er die Qualität an den Tag gelegt, die ihn ganz besonders auszeichnet: Er ließ nicht locker, als er von drei Berlinern bedrängt wurde, war getrieben vom Willen, etwas zu bewegen. So setzte er sich durch und bediente Hofmann zum 1:0. Das ist sein Spiel. Darum war in der Schlussphase der Saison so wichtig für Gladbach. Er war ein Motor im Kampf um die Champions League. „Vor allem in den letzten drei Wochen hat er mehrfach auf die Zähne gebissen und Großes für die Mannschaft geleistet“, sagte Trainer Marco Rose.

Nachdem er Derby-Held gegen Köln gewesen war und das erste Geisterspiel-Tor der Bundesliga-Historie erzielt hatte, verletzte er sich gegen Leverkusen und verpasste drei Spiele. Bei den Bayern kam er zurück. Seitdem war er voll da und trug in jedem der letzten drei Spiele mit einem Assist wesentlich zum Erfolg bei. Nur das Tor fehlte. Nun traf er. Es war eine Erlösung, zugleich aber auch ein Versprechen für die neue Saison: Er arbeitet daran, sein größtes Manko zu beheben und mehr Coolness vor dem Tor zu entwickeln.

Acht Tore hat er erzielt, zudem acht vorbereitet, für eine Einstands-Saison ist das ein guter Wert. Neben dem Köln-Spiel (2:1) war das 4:2 gegen den SC Freiburg sein schönstes Erlebnis, zweimal traf er und legte ein Tor auf. Er war Neuner wie zuletzt, aber auch Zehner, der mit viel Wucht das Spiel ankurbelte und Räume aufbrach mit dieser Wucht. Mit dieser steht er auch für das neue Element des Gladbacher Spiels, das unter Rose etabliert wurde. „Wir wussten, was Breel kann, er wusste, was er bei uns bekommt. Breel hat sich sehr gut entwickelt. Es war ein gutes erstes Jahr, Breel hat sich in dieser Saison sehr gut entwickelt“, sagte Rose.