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Borussia Mönchengladbach: Auf den Mini-Urlaub folgt die Mini- Vorbreitung auf Bielefeld

Borussia legt wieder los : Auf den Mini-Urlaub folgt die Mini-Vorbereitung

Die Borussen starten am Mittwoch mit der Vorbereitung auf das Spiel in Bielefeld. Doch bevor das Training starten kann, müssen die Coronatests negativ ausfallen.

Vor einer Woche standen die Borussen im letzten Pflichtspiel des Jahres zuletzt gemeinsam auf dem Platz. Nach dem 5:0-Sieg im DFB-Pokal in Elversberg ging es auf direktem Wege in den Weihnachts-Urlaub. „Ob wir die Köpfe frei bekommen, werden wir sehen. Ich glaube schon, dass uns diese Tage etwas geben und wir im Anschluss auch wieder etwas mehr Frische haben“, hatte Rose vor den Feiertagen gesagt.

Nun sind die freien Tage vorbei und die Borussen, die in ihrer Heimat bei ihren Familien vorbeigeschaut haben, sind wieder zurück in Gladbach. Auf den Mini-Urlaub folgt jetzt die Mini-Winter-Vorbereitung, die in diesem Jahr nicht mit einem Trainingslager unter spanischer Sonne startet, sondern mit der unmittelbaren Spielvorbereitung auf die Partie bei Aufsteiger Arminia Bielefeld (Samstag, 15.30 Uhr).

Die Voraussetzung dafür: negative Corona-Tests, die bis dahin vorliegen sollen. Erst danach kommen die Borussen nach den Tagen mit ihren Familien als Gruppe zusammen. Und erst dann weiß Rose, mit wem er in Bielefeld planen kann. „Wir werden sehr engmaschig und jeden Tag testen, um jegliches Risiko auszuschließen, dass in unserer Mannschaft irgendwas entstehen könnte“, hatte Eberl angekündigt.

Jonas Hofmann, der in Elversberg sein Comeback gefeiert hatte, stünde bereit. Dass sein Mitwirken wichtig ist, liegt auch daran, dass mit Marcus Thuram (Sperre nach Spuck-Attacke) ein Offensivspieler erst mal nicht zur Verfügung steht. Und ein weiterer ist fraglich: Bei Alassane Plea bleibt abzuwarten, wie sich seine Zerrung im Oberschenkel entwickelt hat. Bei ihm ist es auch denkbar, dass er für das Top-Spiel gegen Bayern München (8. Januar, 20.30 Uhr) fitgemacht werden soll.

Linksverteidiger Ramy Bensebaini soll im neuen Jahr wieder ans Mannschaftstraining herangeführt werden. Durch seine Corona-Infektion hatte er bis Ende des Jahres zehn Pflichtspiele verpasst. Da die Auswirkungen des Virus auf den Körper eines Leistungssportlers nicht genau bekannt sind, gehen die Borussen mit diesem Thema sehr sensibel um. „Wir haben eine große Verantwortung. Das ist ein wichtiges Thema, wo wir natürlich auch keinen Fehler machen wollen“, hatte Rose vor der Pause durchblicken lassen.

Drei Tage bleiben Rose und seinem Team bis Bielefeld. Dort beginnt am 14. Spieltag die zweite Halbserie der Saison. 21 Liga-Spiele sind noch zu absolvieren. In denen sollte Borussia zügig anfangen, dreifach zu punkten, um den Anschluss nach oben nicht zu verlieren. Der letzte Sieg in der Liga holten die Borussen am 28. November beim 4:1 gegen Schalke. Drei Punkte in Bielefeld wären in mehrere Hinsicht hilfreich – auch, um eine Woche später mit einem guten Gefühl in das Spiel gegen die Bayern zu gehen.