Borussia Mönchengladbach: Arie van Lent warnt die U23 vor Rot-Weiss Essen

Borussia Mönchengladbach : Van Lent warnt die U23 vor Essen

Borussia Mönchengladbachs U23-Trainer Arie van Lent erinnert daran, dass Borussias Bundesligateam im Pokal Probleme gegen Rot-Weiss Essen hatte.

Wenn heute um 15 Uhr Rot-Weiss Essen bei Borussias U 23 im Grenzlandstadion zu Gast ist, dann ist der eine oder andere aufseiten der Borussen vielleicht doch ganz froh, dass die Essener am Mittwoch gegen Rhynern einen 4:1-Erfolg gelandet haben. Denn in Essen sitzt Sven Demandt auf der Bank, der fünf Jahre lang die Geschicke der Borussen in der Regionalliga in der Hand hatte. Im unruhigen Essener Umfeld hätte ihn sonst eine weitere Niederlage womöglich den Job kosten können, was so erst einmal abgewendet scheint.

Dennoch weiß Borussias Trainer Arie van Lent, dass sein Team eine unangenehme Aufgabe erwartet. "Ich habe die Essener jetzt mehrfach gesehen, nicht nur im Pokalspiel gegen unsere Profis, wo diese ja nur hauchdünn weitergekommen sind. Sie haben oft nur die Punkte nicht eingefahren, aber gar nicht schlecht gespielt. Sie haben mit unserem ehemaligen Stürmer Marcel Platzek sowie mit Kai Pröger, Kamil Bednarski, Benjamin Baier, aber auch Philipp Zeiger und Kevin Grund schon viel Qualität im Kader", sagt van Lent, der selbst als Spieler in der Saison 2006/07 für die Essener aufgelaufen ist (19 Spiele, sechs Tore) und deshalb weiß, wie unruhig das Umfeld hier werden kann. "Ich denke nicht einmal, dass die Fans der Mannschaft übelnehmen, wenn sie nicht aufsteigt. Aber wenn schon Mitte der Hinrunde feststeht, dass das nichts mehr wird, bleiben die Leute auch weg", fügt der Borussen-Coach an.

Personell hat sich seit dem 4:0-Sieg in Bonn am Mittwoch für van Lent nicht viel verändert. Marco Komenda fällt mit seinem Innenband-riss im Fuß weiter aus, ebenso wohl auch Mandela Egbo mit Knieproblemen. Heute ist auch Florian Mayer nach seinem Platzverweis gegen Köln letztmalig gesperrt. Natürlich hoffen die Borussen auf ebenso sehenswerte Tore wie am Mittwoch, als etwa Mike Feigenspan bei seinem Führungstor in bester Gerd-Müller-Manier aus der Drehung traf, oder Aaron Herzog beim 3:0 seinen Alleingang noch vor der Mittellinie startete.

(kpn)