1. Sport
  2. Fußball
  3. Borussia Mönchengladbach

Borussia Mönchengladbach: An den Youngstern liegt es nicht

Borussia-Notencheck : An den Jüngsten hat es in Frankfurt nicht gelegen

So viel Einigkeit herrschte selten: Nach Borussias 0:2-Niederlage bei Eintracht Frankfurt haben die User im Schnitt eine 4,01 und wir eine 4,03 verteilt. Dabei kamen die vier jüngsten Feldspieler nach Torwart Tobias Sippel am besten weg.

Zweimal bereits ist Michael Cuisance von den Borussia-Fans zum "Spieler des Monats" gewählt worden. Im Januar dürfte der 18-Jährige die nächste Auszeichnung einheimsen: Sowohl beim Sieg gegen Augsburg als auch bei der Niederlage in Frankfurt lag er vorne in der Gunst.

Auch in unserem Notencheck untermauert allen voran Cuisance die These, dass es momentan nicht an den Jüngsten liegt bei Borussia. Wir hatten ihm eine 4 gegeben, die User stuften ihn sogar hoch auf eine 3-, womit er am vergangenen Freitag der beste Feldspieler war. Nur Ersatztorwart Tobias Sippel schnitt mit einer 3 (vorher 3-) noch besser ab. Der Yann-Sommer-Vertreter erlebte einen undankbaren Abend in Frankfurt. Beide Schüsse auf sein Tor waren drin.

Hinter Cuisance, dem jüngsten Feldspieler, landete geradezu konsequent der zweitjüngste: Denis Zakaria. Eine 4+, sowohl von den Usern als auch unserer Redaktion, reichte dafür. Knapp dahinter führte Nico Elvedi, der drittjüngste Feldspieler, die Reihe fort. Er erhielt ebenfalls eine 4+. Und dann wäre da noch der viertjüngste, Matthias Ginter, der hochgestuft wurde von einer 4 auf eine 4+.

Fast exakt bei einer 4 landeten Christoph Kramer, Tony Jantschke und Jannik Vestergaard. Im hinteren Bereich hat das Bild der vergangenen Wochen, ja eigentlich der gesamten Saison, Bestand: Oscar Wendt und Patrick Herrmann werden schon von uns nicht gut bewertet und dann von den Usern noch einmal herabgestuft. So rutschte Wendt, der nach 45 Minuten verletzt raus musste, von einer 4+ auf eine 4- ab, Herrmann wiederum von einer 4- auf eine 5+.

Die beiden schwächsten Borussen in Frankfurt waren die offensivsten: Ganz knapp gab Lars Stindl die "Rote Laterne" der Vorwoche an Thorgan Hazard ab. Das Duo erhielt durchweg eine glatte 5. Damit bleibt der Kapitän im Formtief, während Hazard nach einer starken Leistung gegen Augsburg wieder deutlich abbaute, als er in Frankfurt mehr im Zentrum agierte.

(jaso)