Fohlenfutter-Debatte Sollte Hütter für Borussias Erfolg das System wechseln?

Meinung | Mönchengladbach · Dreierkette oder nicht am Samstag beim wichtigen Bundesligaspiel beim Vorletzten VfB Stuttgart? Borussias Trainer Adi Hütter hat Optionen, wir diskutieren die Gründe, die für die Drei in der Defensive oder eine Viererkette sprechen.

Borussia Mönchengladbach: Startelf beim FSV Mainz 05
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So könnte Borussias Startelf in Mainz aussehen

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Foto: dpa/Marius Becker

Treu bleiben in der Kettenfrage (Karsten Kellermann)
In den frühen 90er Jahren war es Bernd Krauss, der die Viererkette in Gladbach und damit in der Bundesliga einführte. Es war ein Erfolgsmodell in jenen Tagen, mit der Viererkette holte Gladbach 1995 den letzten Titel, den DFB-Pokal. Und die Viererkette war auch das Erfolgsmodell beim Aufschwung unter Lucien Favre. Das 4-4-2 und später das 4-2-3-1 hat sich zum Lieblingssystem der Borussen entwickelt. Deswegen sagen viele: Zurück zur Vier in der Defensive, weil es am besten zu Gladbach passt.
Bei André Schubert war die Dreierkette erst innovativ und wild, dann ein Synonym für defensives Desaster. Bei Dieter Hecking und Marco Rose war es Plan B, bei Hecking, um zwischenzeitlich die Defensive zu stärken, bei Rose für Topspiele. Nun bei Hütter ist die Dreiervariante das erste Prinzip, weil er den Gladbacher Kader gut darin aufgehoben sieht.