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Borussia Mönchengladbach: Adi Hütter über die Aufstellung beim 1. FC Kaiserslautern

Vor Borussias Pokalspiel : Hütter gibt erste Antworten zur Startelf in Lautern

Joe Scally wird als Linksverteidiger auflaufen, Alassane Plea könnte es noch in den Kader schaffen: Drei Tage vor dem Pokalspiel in Kaiserslautern sprach Borussias Trainer Adi Hütter über viele Personalien. In einem wichtigen Punkt hielt er sich aber noch bedeckt.

Ein kleiner Nebensatz Adi Hütters auf die Frage nach dem Stand der Dinge bei Borussias angeschlagenen Spielern verdeutlichte bei der ersten Spieltags-Pressekonferenz des neuen Gladbacher Trainers nochmals, dass sich bei Borussia im Verlauf der Vorbereitung ein stattliches Lazarett gebildet hatte. Als Hütter nämlich bereits über einige Rekonvaleszenten berichtet hatte, fügte er schmunzelnd hinzu: „Wen haben wir noch?“

Allerdings verbessert sich die Personallage wenige Tage vor dem Pflichtspielstart mit der Pokalpartie beim 1. FC Kaiserslautern am Montag (20.45 Uhr), auch das konnte Hütter verkünden. So verriet der Coach, dass bei der Trainingseinheit am Freitagnachmittag Alassane Plea und Jonas Hofmann wieder ins Mannschaftstraining einsteigen würden. „Bei Lasso Plea gehe ich davon aus, dass er für Montag dann auch ein Thema ist. Bei Jonas weiß ich nicht, ob ich bis Montag das Okay geben kann“, sagte Hütter, der angesichts der langwierigen Knieprobleme Hofmanns gerade beim deutschen Nationalspieler Vorsicht walten lassen dürfte.

Sicher nicht dabei sein werden Breel Embolo, Denis Zakaria und Manu Koné, auch Jordan Beyer wird wegen einer Erkrankung fehlen. Zudem teilte Hütter mit, dass Ramy Bensebaini noch kein Thema für das Pokalspiel ist. In Luca Netz von Hertha BSC hat Borussia am Freitagvormittag einen Konkurrenten auf der Linksverteidigerposition verpflichtet. Der 18-Jährige, der für fünf Jahre unterschrieben hat und am Freitagnachmittag bereits mit den Borussen trainierte, wird aber noch keine Option für die Startelf sein, das betonte Hütter am Mittag ebenfalls. Das liegt auch am jungen US-Amerikaner Joe Scally, der in der Vorbereitung überzeugt hat.

„Joe Scally hat eine sehr gute Figur abgegeben und ist eine sehr gute Alternative zu Ramy Bensebaini“, sprach Hütter damit quasi eine Einsatzgarantie für den Montag aus. Damit hat der Österreicher erste Antworten auf die Frage nach der Aufstellung im ersten Pflichtspiel der Saison gegeben, in einem Punkt hielt sich der 51-Jährige am Freitagmittag aber noch bedeckt. Eine Entscheidung, wer in Kaiserslautern im Tor steht, wird Hütter schon gefällt haben, sie der Öffentlichkeit mitteilen wollte er aber noch nicht.

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„Ich habe das mit den beiden Jungs noch nicht besprochen. Deshalb kann ich keine Auskunft geben, bevor ich mit den Jungs geredet habe“, sagte Hütter. Da er sich mit dieser Entscheidung bis zum Ende der Woche Zeit gelassen hat, ist davon auszugehen, dass er Yann Sommers Trainingswoche abwarten wollte. Schließlich ist Borussias etatmäßige Nummer eins nach der EM-Teilnahme erst wieder seit zehn Tagen im Training. Von Ersatzmann Tobias Sippel, der im vergangenen Jahr alle DFB-Pokalspiele bestritt, hat sich Hütter dagegen bereits einige Wochen lang ein Bild machen können. „Aber was mal war, das war. Adi Hütter ist ein anderer Trainer“, fügte Hütter noch hinzu. Vermutlich wird so wohl eher Sommer am kommenden Montag im Gladbacher Tor stehen.

Damit deutet vieles auf jene Elf hin, die auch im letzten Test gegen Groningen schon von Beginn an auflief: Yann Sommer im Tor, Stefan Lainer, Matthias Ginter, Nico Elvedi und Joe Scally in der Viererkette, Christoph Kramer und Florian Neuhaus auf der Doppelsechs sowie Patrick Herrmann, Lars Stindl und Hannes Wolf in der Offensivreihe hinter Sturmspitze Marcus Thuram. „Wir werden eine schlagkräftige Mannschaft haben“, sagte Hütter – trotz der immer noch relativ langen Verletztenliste.