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Borussia Mönchengladbach: Adi Hütter bietet freiwilliges Training an

Zwischen Bayern- und Bochum-Spiel : Bei Borussia wird freiwillig trainiert

Am Freitag ist bei Borussia Mönchengladbach die Vorbereitung auf das Ligaspiel gegen den VfL Bochum gestartet. Adi Hütter musste beim Training auf dem Rasen auf einige Spieler verzichten, hat grundsätzlich aber keine Personalsorgen. Max Eberl blickte noch einmal auf die Relegation zurück.

Keine 40 Stunden nach dem Abpfiff und dem spektakulären 5:0-Heimsieg im DFB-Pokal gegen den FC Bayern München herrschte am Freitagmittag längst wieder Alltag im Borussia-Park. Und so saßen Gladbachs Manager Max Eberl und Trainer Adi Hütter auf der Pressekonferenz, um über das nächste Heimspiel am Sonntag (17.30 Uhr) gegen den VfL Bochum zu sprechen.

„Wir sind uns alle im Klaren darüber, dass wir auch in der Meisterschaft punkten müssen. Wir haben jetzt ein Spiel gegen eine Mannschaft, die von der Spielanlage ganz anders spielt“, sagte Hütter. „Diesen Schwung, den Elan, die Kraft und das Selbstvertrauen wollen wir mitnehmen“, so Hütter. Zehn Punkte haben die Bochumer bislang gesammelt. Am vergangenen Wochenende siegten sie gegen Hütters Ex-Klub, die Frankfurter Eintracht, mit 2:0 und im DFB-Pokal wurde der FC Augsburg geschlagen.

„Sie spielen sehr dynamischen und athletischen Fußball. Sie haben schnelle Spieler und sind aggressiv. Ich glaube nicht, dass sie sich nur hinten reinstellen werden“, sagte Hütter, für dessen Team der Fokus seit Freitag auf dem Liga-Duell liegt. Zeit, taktische Dinge einzustudieren, gibt es erst beim Abschlusstraining am Samstag. Einen Tag zuvor blieben einige der Hauptdarsteller des historischen Sieges über den FC Bayern in der Kabine.

„Die Jungs können das zwei Tage nach dem Spiel freiwillig entscheiden, ob sie auf den Platz gehen oder nicht, weil die Müdigkeit noch vorhanden ist“, erklärte Hütter. Breel Embolo, der gegen Bayern an allen Treffern beteiligt war, Nico Elvedi, Manu Koné, Denis Zakaria und Jonas Hofmann ließen sich in den Katakomben behandeln oder setzen sich eine Runde aufs Fahrrad.

Bis auf Jordan Beyer, der sich eine Muskelverletzung im Oberschenkel zugezogen hat, Stefan Lainer (Reha nach OP am Sprunggelenk) und Christoph Kramer (Aufbautraining nach Zerrung) kann Hütter gegen Bochum personell auf alle Borussen zurückgreifen.

Zwischen beiden Klubs wird es das erste Aufeinandertreffen seit den Relegationsspielen im Jahr 2011 sein, durch die sich Borussia den Klassenerhalt in der Bundesliga sicherte. „Es freut mich sehr, dass Bochum wieder da ist. Es ist ein besonderes Spiel. In den zehn Jahren hat unsere Entwicklung einen fantastischen Weg eingeschlagen. Der VfL Bochum hat sich von seinem damaligen Knock-Out erholt“, sagte Eberl, der einst von 1994 bis 1997 selbst für den VfL aktiv war. Freundschaftlich wird es am Sonntag aber nicht zugehen. „Wir müssen in der Liga nach vorne kommen. Daher sind wir mehr oder weniger in der Pflicht, ein Heimspiel gegen Bochum für uns zu entscheiden“, sagte Hütter.

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