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Borussia Mönchengladbach: Absage der Uefa Youth League trifft die U19

Absage der Youth League : Borussias U19 muss komplett auf ihr Abenteuer verzichten

Die Freude nach der Auslosung war riesig. Nun steht fest, dass das Youth-League-Spiel zwischen Borussia Mönchengladbach und Lazio Rom nicht stattfinden wird. Der U19 ist damit das nächste Ziel weggebrochen.

Seit dem 27. Januar hatte die U19 von Borussia Mönchengladbach wieder eine Perspektive: Das Spiel am 2. März gegen Lazio Rom in der Uefa Youth League, das auf dem Fohlenplatz im Borussia-Park hätte stattfinden sollen. Am Mittwoch hat die Uefa den Wettbewerb, in dem noch 64 Mannschaften vertreten gewesen wären, aufgrund der Corona-Pandemie und den damit verbundenen Reisebeschränkungen ersatzlos gestrichen.

„Es ist für uns alle eine Enttäuschung, weil es eine Motivation für die Jungs gewesen ist, die jetzt aber auch wegfällt“, sagt U19-Trainer Sascha Eickel im Gespräch mit unserer Redaktion. „Aus der Vernunft heraus betrachtet, ist es aber nachvollziehbar“, so Eickel, für den die Gesundheit der Spieler Priorität hat. In den vergangenen elf Monaten hat Gladbachs U19 lediglich drei Pflichtspiele bestreiten können.

Immer wieder stellte die Pandemie auch den Jugendfußball vor neue Herausforderungen. Spiele wurden verschoben und letztlich ganz abgesagt. Für die Spieler, für die es in der U19 in erster Linie darum geht, sich für den Sprung in den Seniorenbereich zu empfehlen, eine schwierige Situation.

Bereits im vergangenen Sommer war die Freude bei Eickel und seiner Mannschaft riesig, als sich die Profis für die Champions League qualifiziert hatten und dadurch klar war, dass die U19 in der Youth League vertreten sein würde. Die Talente hätten bei den Reisen der Profis mit dabei sein dürfen, um sich mit den Jugendteams der jeweiligen Gegner zu messen. Mit Real Madrid, Inter Mailand und Schachtjor Donezk hätten die Aufgaben für die jungen Fußballer reizvoller kaum sein können.

Doch bereits vor der Auslosung modifizierte die Uefa den Wettbewerb Ende September auf eine K.o.-Runde, in die Borussia mit der Partie gegen Lazio eingestiegen wäre. „Die ganzen Erfahrungen fallen weg, das ist schade. Vor allem, wenn man sich immer wieder vom Kopf her darauf vorbereitet“, sagt Eickel, der mit seiner Mannschaft aktuell sechs bis acht Trainingseinheiten pro Woche abhält, um die Spieler weiterzuentwickeln. „Da sind wir absolut privilegiert, dass wir überhaupt trainieren dürfen“, sagt Eickel. Möglich macht das die Tatsache, dass die Mannschaften von der U16 bis zur U23 bei Borussia der GmbH angehören, deren Geschäftszweck es ist, junge Fußballer auszubilden.

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Bis sich die U19 und alle anderen Mannschaften wieder in Wettkämpfen beweisen dürfen, wird es noch dauern. Der DFB plant, die Junioren-Bundesligen im April fortzusetzen, doch eine Garantie, dass das tatsächlich passiert, gibt es nicht.

Hier geht es zur Bilderstrecke: Borussias Debütanten aus dem Fohlenstall seit 2004