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Borussia Mönchengladbach 1:1 gegen Hertha BSC: Reaktionen zwischen "beeindruckt" und "bisschen enttäuschend"

1:1 gegen Hertha : Borussia zwischen „beeindruckt“ und „bisschen enttäuschend“

Breel Embolos Tor brachte Borussia noch ein 1:1 gegen Hertha BSC. Nachher waren die Gladbacher der Meinung, dass sie aufgrund der zweiten Hälfte sogar den Sieg verdient gehabt hätten. Den Unglücksraben vor dem Gegentor nahm Trainer Marco Rose in Schutz.

Am Ende war nahezu alles an Offensivkraft versammelt, was Borussia zu bieten hat: Alassane Plea, Marcus Thuram, Breel Embolo, Lars Stindl, Hannes Wolf, Florian Neuhaus. Doch es reichte nicht mehr zu mehr als dem 1:1 gegen Hertha BSC. Zum vierten Mal gab es dieses Ergebnis nun schon in dieser Saison daheim, das macht acht verpasste Punkte im Borussia-Park. Trotzdem waren Trainer Marco Rose und seine Spieler nicht unzufrieden.

„Es sind anstrengende Wochen. Man merkt, dass die Kräfte langsam weniger werden. Heute war es sehr intensiv, wir haben ein gutes Spiel gemacht, weil wir das angenommen haben. Am Ende hätten wir den Sieg noch verdient gehabt“, befand Torhüter Tobias Sippel, der erstmals seit dem 11. Februar 2018 ein Bundesligaspiel machte. „Sippi hat einen guten Job gemacht, wir wissen, was wir an ihm haben“, lobte Trainer Marco Rose. Die Nummer eins Yann Sommer hat leichte Adduktoren-Probleme und wurde daher geschont. Ob er bei Eintracht Frankfurt am Dienstag zurückkehrt, ist noch offen.

„Wir haben gezeigt, dass wir noch gewinnen wollten, aber natürlich ist der eine Punkt auch ein bisschen enttäuschend“, sagte Embolo, der mit seinem Tor den Punkt rettete. 16:7 lautete letztlich die Torschuss-Bilanz des Tages, weswegen der dritte Heimsieg der Saison durchaus möglich war. „Wir wissen trotz des 1:1, dass wir eine gute Leistung gezeigt haben“, sagte Embolo.

Dieser Meinung war auch sein Trainer. „Die erste Halbzeit war solide. Die Reaktion nach dem 0:1 hat mich beeindruckt, wir haben dann eine Topleistung geliefert“, sagte Rose. Und hatte sogar einen Spitzenwert parat: „Wir haben 254 Sprints gemacht, so viele wie vorher noch nicht. Das war eine Reaktion auf das Spiel in Madrid, da haben wir es genau in dem Bereich nicht so gut gemacht. Wir haben dieses Mal wieder viel mehr investiert“, sagte Rose.

Seinen Sechser Denis Zakaria, der sich vor dem 0:1 kurz nach der Pause einen folgenschweren Ballverlust an der eigenen Strafraumgrenze leistete, nahm Rose in Schutz. „Fehler passieren, Zak hat das ja nicht mit Absicht gemacht. Er hat die spielerische Lösung gesucht, beim nächsten Mal wird er den Ball schlagen, da bin ich mir sicher“, sagte Rose.

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Während sein Kollege Bruno Labbadia fand, dass es ein gerechtes Ergebnis gegeben habe, war Rose der Meinung, sein Team habe aufgrund der Steigerung nach dem Seitenwechsel den Sieg verdient gehabt. „Leider haben sich die Jungs hinten raus nicht belohnt“, sagte Borussias Trainer.

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