Borussia Mönchengladabch: Angriff auf Fanbus: Bewährungsstrafen für Angeklagte?

Borussia Mönchengladabch: Angriff auf Fanbus: Bewährungsstrafen für Angeklagte?

Der Kölner Hooligan-Prozess kommt zum Ende. Am Montag sind die Plädoyers angesetzt, am Mittwoch folgt das Urteil. Weil sie gestanden haben, könnten die Angeklagten mit Bewährungsstrafen davonkommen.

Im Kölner Hooligan-Prozess werden an diesem Montag (9.30 Uhr) die Plädoyers von Staatsanwaltschaft und Verteidigung erwartet. Angeklagt sind drei ehemalige Kölner Ultras. Sie haben gestanden, an einem Angriff auf einen Bus mit Gladbach-Fans beteiligt gewesen zu sein. Zudem entschuldigten sie sich bei den Opfern, die vor Gericht als Zeugen aufgetreten waren.

Der Fahrer des Busses hatte nach dem Vorfall vor dreieinhalb Jahren psychologische Hilfe in Anspruch genommen. Ein Insasse hatte ausgesagt, er sei seit dem Angriff nie mehr im Fußballstadion gewesen. Ein anderer fühlt sich bis heute von der Fangruppe "Wilde Horde" bedroht.

  • Fanbus-Attacke : Kölner Ultra-Prozess: Busfahrer fürchtete um sein Leben

Die drei Männer im Alter zwischen 26 und 30 Jahren sind wegen Nötigung beziehungsweise Landfriedensbruchs angeklagt. In einem Vorgespräch mit den Richtern und der Staatsanwaltschaft waren ihnen im Fall von Geständnissen milde Bewährungsstrafen in Aussicht gestellt worden. Das Urteil wird am Mittwoch (30. September) erwartet.

(lnw)