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Adi Hütter: Sein Weg von Altach zu Borussia Mönchengladbach

Ab 1. Juli ist er Borusse : So verlief die bisherige Karriere von Adi Hütter

In dieser Woche tritt Adi Hütter, der neue Trainer von Borussia Mönchengladbach, seinen Dienst an. Wir stellen den bisherigen Werdegang des Österreichers, der von Eintracht Frankfurt an den Niederrhein wechselt, vor.

Wer etwas über Adi Hütter herausfinden möchte, kommt an der österreichischen Stadt Hohenems nicht vorbei. Dort wurde Hütter am 11. Februar 1970 geboren. Rund 16.500 Einwohner zählt der Ort des Bundeslandes Vorarlberg. Bis nach Bregenz am Bodensee sind es nur knapp 20 Kilometer.

Das Fußballspielen hat Hütter direkt neben Hohenems gelernt. In der Jugend war er beim SCR Altach aktiv, wo er später in Österreichs 2. Liga auf 34 Einsätze für den Klub kam. Gladbach-Fans dürfte der Name Altach mittlerweile etwas sagen: Julio Villalba, der von 2017 bis 2021 bei Borussia spielte, wurde zwischenzeitlich dorthin verliehen.

Aber zurück zu Hütter, der einen Großteil seiner Spielerkarriere bei Red Bull Salzburg verbracht hat. In 260 Pflichtspielen erzielte der Mittelfeldspieler 28 Tore. Dort stieg er nach seiner aktiven Zeit 2007 im Jugendbereich als Trainer ein. Sein erster Job als Cheftrainer im Seniorenbereich führte ihn zurück zu seinen Wurzeln: Ab 2009 war er für den SCR Altach zuständig, verpasste zweimal knapp den Aufstieg in die Erste Liga. In 102 Pflichtspielen holte er im Schnitt 1,91 Punkte.

Über Grödig, Red Bull Salzburg und Young Boys Bern landete er schließlich 2018 bei Eintracht Frankfurt. Grödig führte er zur Meisterschaft in der 2. Liga. In Salzburg konnte er in der Saison 2014/15 das Double aus der Meisterschaft und dem Pokalsieg feiern. Auch in Bern setzte sich seine Erfolgsserie mit dem Meistertitel 2018 fort.

Auf seinen Job in der Schweiz folgte das Engagement bei Eintracht Frankfurt, die er 2019 bis ins Halbfinale der Europa League führte. In der Saison 2020/21 sah es lange so aus, als würde sich die Eintracht mit ihm für die Champions League qualifizieren. Im Endspurt, und insbesondere nach der Bekanntgabe seines Wechsels zu Borussia Mönchengladbach, brach die Mannschaft aber ein. Vor allem die 0:4-Niederlage in Gladbach, das 1:1 gegen Mainz 05 und die 3:4-Niederlage bei Schalke 04 sorgten dafür, dass der VfL Wolfsburg an der Eintracht vorbeiziehen konnte und sich letztlich mit einem Punkt Vorsprung den vierten Tabellenplatz sichern konnte.

Hier geht es zur Bilderstrecke: Das ist Adi Hütter