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Fußball: Kaderumbau bei Borussia Dortmund ist im vollen Gange​

Haller und Bensebaini im Gespräch : Kaderumbau bei Borussia Dortmund ist im vollen Gange

Drei deutsche Nationalspieler sind schon da, weitere Spieler dürften noch kommen. Bei Bundesliga-Zweiten Borussia Dortmund bewegt sich was. Auch Torjäger Erling Haaland muss noch ersetzt werden.

Borussia Dortmund startet den nächsten Versuch, wieder näher an den FC Bayern München heranzurücken. Der Kaderumbau des BVB ist im vollen Gange. Drei deutsche Nationalspieler sind bereits fix für die neue Spielzeit, dafür verlässt Torgarant Erling Haaland das Revier. Weitere Zugänge dürften kommen.

Bereits fix:

Niklas Süle, Nico Schlotterbeck und Karim Adeyemi. Süle und Schlotterbeck sollen der immer wieder anfälligen Dortmunder Abwehr Stabilität geben. Vor allem Süle wird beweisen müssen, ob er der richtige Mann dafür ist. Den Bayern war der 26-Jährige, der immer mal wieder schwere Aussetzer zeigt, nicht mehr gut genug. Für das Kraftpaket war keine Ablöse fällig.

Für Schlotterbeck, der beim SC Freiburg eine ganz starke Saison zeigt, bezahlte der Vizemeister dagegen rund 20 Millionen Euro. „Ich habe Bock auf den Verein“, sagte Schlotterbeck. Worte, die der künftige Dortmunder Sportdirektor Sebastian Kehl gerne hören wird. Denn der Lizenzspielerchef will bei künftigen Transfers ganz besonders auf Identifikation achten.

Die dürfte auch beim Königstransfers Adeyemi vorhanden sein. „Als kleiner Junge war ich fasziniert vom schwarz-gelben Tempofußball. Deshalb stand für mich schnell fest, dass ich gerne zum BVB wechseln möchte, als ich vom Dortmunder Interesse erfahren habe“, sagte der Nationalstürmer, der für gut 30 Millionen Euro von Red Bull Salzburg kommt und das Angriffsspiel auf dem Flügel beleben soll.

Spieler, die gehen:

Noch nicht endgültig fix ist der Abgang von Tormaschine Erling Haaland. Allerdings teilten der börsennotierte BVB und Manchester City am Dienstag mit, dass Einigkeit bestehe und nur noch letzte Details zu finalisieren seien. Im Norweger verlieren die Dortmunder eine Torgarantie: In 88 Pflichtspielen erzielte Haaland sage und schreibe 85 Treffer seit seinem Wechsel Anfang 2020. Bei diesen Werten konnte sich der 21-Jährige seinen neuen Club am Ende aussuchen. Real Madrid, der FC Barcelona, Manchester - sie alle sollen bis zum Schluss um ihn gebuhlt haben. Da hatten andere, etwa der FC Bayern oder der FC Liverpool angesichts der aufgerufenen Summen längst abgewunken. City machte am Ende das Rennen.

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Klar ist auch, dass Roman Bürki, Alex Witsel, Marcel Schmelzer, Reinier und Marin Pongracic Dortmund verlassen werden. Die sportlichen Verluste halten sich im Vergleich zu Haaland allerdings im Rahmen.

Könnten noch kommen:

Gesucht werden dürfte vor allem noch ein Ersatz für Haaland. Denn Adeyemi ist eher ein Flügelstürmer. Gerüchte gab es zuletzt um den Ex-Frankfurter Sebastien Haller von Ajax Amsterdam und Hugo Ekitike von Stade Reims. Für die defensive Außenbahn wird Ramy Bensebaini von Borussia Mönchengladbach gehandelt. Dort wurde der Algerier einst schon vom aktuellen Dortmunder Coach Marco Rose begrüßt. Fraglich scheint hier aber, ob Bensebaini die von Kehl geforderte Identifikation mit dem Club mitbringt.

(lonn/dpa)