Borussia Dortmund: Pierre-Emerick Aubameyang bezeichnet BVB-Boss Watzke als „Clown“

Nach Geld-Aussage in Interview : Abgewanderter Aubameyang bezeichnet BVB-Boss Watzke als „Clown“

Der frühere BVB-Stürmer Pierre-Emerick Aubameyang hat Borussia Dortmunds Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke als „Clown“ bezeichnet. Grund dafür war ein Satz von Watzke, in dem er über Aubameyang sprach.

Der frühere Bundesliga-Torschützenkönig Pierre-Emerick Aubameyang hat mit deutlichen Worten Kritik an Hans-Joachim Watzke geübt, dem Geschäftsführer seines Ex-Klubs Borussia Dortmund. "Es ist besser für Sie, wenn ich nie darüber spreche, warum ich Dortmund wirklich verlassen habe", schrieb Aubameyang am Donnerstag bei Twitter: "Herr Watzke, Sie sind so ein Clown."

Aubameyang spielt dabei auf Transferentscheidungen Watzkes an. "Ich erinnere mich, wie Sie sagten, dass Sie Ousmane (Dembele, Anm. d. Red.) niemals verkaufen würden. Dann kam das Angebot über mehr als 100 Millionen, und Sie waren der Erste, der das Geld nimmt. Sprechen Sie bitte nicht über Geld, lassen Sie mich bitte in Ruhe."

Auslöser für den Ausbruch des Gabuners waren offenbar Aussagen Watzkes im Interview mit der Süddeutschen Zeitung tags zuvor. "Pierre-Emerick Aubameyang, der beim FC Arsenal großartig spielt, wird wahrscheinlich warm ums Herz, wenn er auf sein Konto schaut", hatte Watzke gesagt: "Aber mittwochs guckt er bei der Champions League regelmäßig nur im Fernsehen zu und ist traurig."

Der BVB hatte Aubameyang im Januar 2018 für kolportierte 63 Millionen Euro an den Top-Klub aus London verkauft. Bereits ein halbes Jahr zuvor war der damalige Shootingstar Dembele für angeblich 125 Millionen Euro zum FC Barcelona gewechselt.

Aubameyang kam zuletzt für Borussia Dortmund zu Einsätzen in der Champions League. Arsenal hat sich seit der Saison 2016/2017 nicht mehr für den höchsten europäischen Klub-Wettbewerb qualifiziert.

(pabie/dpa)
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