Borussia Dortmund: Ousmane Dembélé bereut sein Verhalten nicht

"Wollte nicht zum Training gehen": Dembélé bereut sein Verhalten nicht

Ousmane Dembélé erstmals nach seinem Wechsel zum FC Barcelona erstmals über seinen Trainingsstreik bei Borussia Dortmund geredet. Reue zeigt der Angreifer nicht.

"Wenn es nicht geklappt hätte, und ich hätte nicht alles dafür getan, bei Barcelona zu unterschreiben, dann würde ich das jetzt bereuen", sagte der 20-Jährige in einem Interview mit der spanischen Zeitung Sport.

Der französische Nationalspieler war während des Transferpokers beim deutschen Pokalsieger nicht zum Training erschienen, um den Wechsel zum spanischen Top-Klub FC Barcelona zu erzwingen. "Ich habe nach Ausreden gesucht, nicht zum Training gehen zu müssen. Ich wollte nicht gehen", sagte Dembélé, der beim spanischen Spitzenklub einen Fünfjahresvertrag unterschrieben hatte.

Während der Vertragsverhandlungen sei der französische Nationalspieler "ganz ruhig" gewesen. "Das war eine Angelegenheit zwischen Barcelona und Dortmund", sagte Dembélé, für dessen Dienste Barca 105 Millionen Euro fix plus Boni von bis zu 42 Millionen an den BVB zahlen muss: "Ich wusste, dass ich geduldig sein muss."

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Das neue Umfeld und die neue Sprache schrecke den 20-Jährigen nicht ab: "Ich bin nicht eingeschüchtert. Ich bin beeindruckt", sagte Dembélé: "Ich konzentriere mich einfach darauf, den Rhythmus zu finden, weil ich zwei Wochen nicht trainiert habe. Abgesehen davon kann ich nicht viel tun, außer zu sehen, wie hier alles abläuft und mich dem anzupassen."

Dembélé soll in Barcelona den für die Weltrekordsumme von 222 Millionen zu Paris St. Germain abgewanderten brasilianischen Weltstar Neymar ersetzen. In seinem neuen Vertrag ist eine Ablösesumme von 400 Millionen festgeschrieben.

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(sid)