Borussia Dortmund: Lucien Favre hat beim OGC Nizza Ausstiegsklausel

Möglicher Stöger-Nachfolger: Neue BVB-Gerüchte - Favre hat Ausstiegsklausel

Die Spekulationen über einen möglichen Trainerwechsel bei Bundesligist Borussia Dortmund im Sommer werden weiter angeheizt. Einem Medienbericht zufolge enthält der Vertrag von Nizzas Trainer Lucien Favre eine Ausstiegsklausel.

Das berichtet die "Sport Bild" am Mittwoch. Favre könnte demnach im Sommer für einen Ablöse zwischen drei und fünf Millionen Euro den französischen Erstligisten verlassen und den derzeitigen BVB-Trainer Peter Stöger beerben.

Bereits vor dem Europa-League-Rückspiel der Dortmunder gegen Salzburg war der ehemalige Gladbach-Trainer in französischen Medien als Stöger-Nachfolger gehandelt worden. Das blamable Ausscheiden des BVB hat die Jobperspektiven Stögers bei den Schwarz-Gelben zudem nicht verbessert. Nach Informationen der "Sport Bild" gab es aber bislang noch keine Gespräche zwischen Favre und dem BVB.

Der Schweizer wird jedoch auch immer wieder als möglicher Nachfolger von Jupp Heynckes beim FC Bayern München genannt, sollte Heynckes die Bayern wie geplant nach der laufenden Spielzeit verlassen. Favre wird ein gutes Verhältnis zu Bayerns Vorstandsvorsitzenden Karl-Heinz Rummenigge nachgesagt. Als Spieler bei Servette Genf teilten sich die beiden in den 80ern bei Auswärtsfahrten das Hotelzimmer.

Der Schweizer galt jedoch bereits im vergangenen Sommer als Wunschkandidat der BVB-Bosse, die Verantwortlichen in Nizza wollten Favre aber nicht ziehen lassen. Borussia Dortmund verpflichtete stattdessen den Niederländer Peter Bosz, der kurz nach dem frühen Ausscheiden der Dortmunder in der Champions League Anfang Dezember wieder entlassen wurde.

(can)
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