Borussia Dortmund: Guerilla-Plakate in BVB-Design gegen Homophobie aufgetaucht

Klub unterstützt Botschaft „voll und ganz“ : Guerilla-Plakate in BVB-Design gegen Homophobie aufgetaucht

Unbekannte haben in der Dortmunder Innenstadt Plakate gegen Homophobie angebracht. Die sehen aus als wäre der Urheber Borussia Dortmund. Doch der Verein ist ahnungslos.

In Dortmund sind Plakate im Design und mit dem Logo von Borussia Dortmund aufgetaucht, die sich deutlich gegen Homophobie positionieren. Mit dem abgeänderten BVB-Slogan „Jede Liebe ist echte Liebe“ zieren die Poster die Dortmunder Innenstadt. Der Fußball-Bundesligist dementierte auf Twitter, dass die Aktion vom Verein stamme, unterstützt die Inhalte „aber voll und ganz“. Zu der Nachricht posteten die Dortmunder ein Video mit dem Hashtag „#GegenHomophobie“.

<aside class="park-embed-html"> <blockquote class="twitter-tweet"><p lang="de" dir="ltr">🙏 <a href="https://twitter.com/hashtag/BorussiaVerbindet?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#BorussiaVerbindet</a> <br><br>In der Stadt Dortmund sind viele Plakate gegen Homophobie im BVB-Design aufgetaucht. Die Plakate sind nicht von uns. Die Botschaften unterstützen wir aber voll und ganz. <a href="https://twitter.com/hashtag/gegenhomophobie?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#gegenhomophobie</a> 🌈 <a href="https://t.co/BLY5RJsoxO">pic.twitter.com/BLY5RJsoxO</a></p>&mdash; Borussia Dortmund (@BVB) <a href="https://twitter.com/BVB/status/1203246952655282176?ref_src=twsrc%5Etfw">December 7, 2019</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script> </aside>
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Auf den Plakaten standen Sprüche wie: „Was homosexuelle Spieler unter der Dusche machen? Duschen“, „Wie schwule Stürmer den Zweikampf gewinnen? Mit vollem Einsatz“ und „Wanted: Deutschlands erster aktiver homosexueller Profifußballer“. Wer wirklich für die Plakate verantwortlich ist, ist bislang noch nicht bekannt.

<aside class="park-embed-html"> <blockquote class="twitter-tweet"><p lang="de" dir="ltr">Jede Liebe ist Echte Liebe.<br>Danke <a href="https://twitter.com/BVB?ref_src=twsrc%5Etfw">@BVB</a> <a href="https://twitter.com/hashtag/gemeinsamgegenhomophobie?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#gemeinsamgegenhomophobie</a> <a href="https://twitter.com/hashtag/fussballfansgegenhomophobie?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#fussballfansgegenhomophobie</a> <a href="https://twitter.com/hashtag/bvb?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#bvb</a> <a href="https://twitter.com/hashtag/BVBF95?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#BVBF95</a> <a href="https://t.co/rrBh7cSqkK">pic.twitter.com/rrBh7cSqkK</a></p>&mdash; NetFelix&amp;chill (@314felix) <a href="https://twitter.com/314felix/status/1203219812387840001?ref_src=twsrc%5Etfw">December 7, 2019</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script> </aside>
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Es ist nicht das erste Mal, dass in Dortmund in einer Guerilla-aktion Plakate mit klarer Botschaft auftauchen. Im Mai waren Anti-Nazi-Plakate mit vermeintlichen Zitaten der BVB-Stars in der Stadt aufgehängt worden. „Lieber die Meisterschaft an Bayern verlieren als Dorstfeld an die Nazis“, wurde Mario Götze in den Mund gelegt. Lukasz Piszczek soll „Lieber Ersatzbank als Rechtsaußen“ gesagt haben. Auch damals empfing die Mannschaft von Lucien Favre Fortuna Düsseldorf. Am Samstag (15.30 Uhr/Sky) ist ebenfalls Friedhelm Funkels Elf zu Gast.

Mitte der Woche hatte sich RB Leipzigs Trainer Julian Nagelsmann für das Outing schwuler Fußballer stark gemacht. Er warb für Offenheit, sieht allerdings auch Probleme in der teils fehlenden Akzeptanz in der Gesellschaft.

(eh)