Borussia Dortmund: Fans veranstalten Protestmarsch gegen RB Leipzig

"Zeichen gegen Kommerz": BVB-Anhänger veranstalten Protestmarsch gegen Leipzig

Mit einem Protestmarsch haben Fans des Bundesligisten Borussia Dortmund am Samstag gegen den RB Leipzig demonstriert. Vor der Partie wollte das Bündnis "Südtribüne Dortmund" nach eigenem Bekunden "ein Zeichen gegen den RB-Konzern und sein Verständnis von Fußball" setzen.

Die Dortmunder Polizei begleitete die mehr als 1500 Fans auf ihrem Weg zum Stadion. Um ähnliche Gewalttätigkeiten wie beim Duell beider Teams im Februar zu verhindern, war in der Revierstadt ein Großaufgebot der Sicherheitskräfte im Einsatz.

Damals waren Gäste-Anhänger unter anderem mit Steinen und Flaschen beworfen worden. Zudem waren im Stadion diffamierende Spruchbänder gezeigt worden. Noch immer ist eine Ermittlungskommission der Dortmunder Polizei damit beschäftigt, die Straftaten vom 4. Februar aufzuklären. Die Ermittlungen seien in 168 Strafverfahren gemündet, teilte die Behörde in dieser Woche mit.

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Der Fanmarsch verlief nach Angaben der Polizei ohne Zwischenfälle. Einsatzleiter Ed Freyhoff hatte vor dem Spiel, das Dortmund 2:3 verlor, ein hartes Vorgehen gegen mögliche Randalierer angekündigt: "Provokationen werden wir im Keim ersticken. Nach wochenlanger Vorbereitung haben wir alle Register gezogen."

(areh/dpa/sid)