Benefizspiel "Champions for Charity": Dirk Nowitzki zu Besuch in Leverkusen

Was macht der denn da? : Dirk Nowitzki plaudert in Leverkusen aus dem Näh-Kästchen

Dirk Nowitzki wollte sich schon mal anschauen, wo er in drei Wochen auf dem Feld steht. Am Mittwoch kam er nach Leverkusen und machte Werbung für das Benefizspiel gegen das Team von Mick Schumacher. Ausführlich plauderte er über das Karriereende.

Dirk Nowitzki hat sich in einer Medienrunde in der BayArena über die Vorzüge als Ex-Profi geäußert. „Der Druck, immer fit zu sein, ist weg“, sagte der 41-Jährige. Seit seinem letzten Spiel in der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA Anfang April habe er sich viel Fast-Food und täglich ein Eis gegönnt. „Ich habe mich etwas gehen lassen und seit dem letzten Spiel vor über zwei Monaten kein Workout gemacht. Einige Anzüge passen schon nicht mehr.“

Inzwischen lebe er aber schon wieder etwas gesünder, betonte der Meister von 2011. Das ist sicher keine schlechte Idee, schließlich steht am 21. Juli das Fußball-Benefizspiel „Champions for Charity“ zu Ehren von Michael Schumacher an, bei dem in Leverkusen eine Prominenten-Mannschaft um Nowitzki gegen eine um Schumacher-Sohn und Formel-2-Fahrer Mick antritt.

Die Entscheidung, seine Basketballschuhe nach 21 Jahren bei den Dallas Mavericks an den Nagel zu hängen, bereut der 2,13-Meter-Mann indes nicht. „Momentan bin ich mit der Entscheidung total zufrieden“, sagte er. Den Mavericks werde er ohnehin erhalten bleiben, versicherte Nowitzki. „Ich habe ihnen über die Hälfte meines Lebens gegeben. Wie und wann ich wieder einsteige, steht aber noch nicht fest. Ich will erst einmal Abstand gewinnen und mit der Familie reisen. In einem oder zwei Jahren können wir uns dann unterhalten und schauen, wo ich effektiv helfen kann.“

Bis es aber soweit ist, genießt Nowitzki weiter das Leben. Neben der Zeit mit der Familie freut sich der ehemalige deutsche Nationalspieler auch darüber, zum ersten Mal seit seiner Kindheit Wintersport betreiben zu dürfen. Das war ihm zuvor vertraglich verboten.

Bayer Leverkusens Vereinslegende Stefan Kießling, der neben Nowitzki als Gesprächspartner auf dem Sofa in der BayArena saß und ebenfalls am Benefiz-Spiel teilnehmen wird, freut sich auf die Partie gegen seinen Freund Nowitzki. „Als die Frage kam, ob das Spiel hier stattfinden kann, war ich gleich euphorisch“, sagte der Basketball-Fan.

Neben einer Reihe von Prominenten aus anderen Sportarten werden unter anderem auch folgende (ehemalige) Fußballer in Leverkusen an der Partie teilnehmen: Simon Rolfes, Ulf Kirsten, Jens Nowotny, Patrick Helmes, Roberto Hilbert, Dennis Aogo, Fredi Bobic und Mehmet Scholl.

Weitere Infos zum Spiel gibt’s unter www.champions-for-charity.de.

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