Uli Hoeneß verspricht: Der FC Bayern tätigt keinen 100-Millionen-Euro-Transfer

Hoeneß verspricht : Kein 100-Millionen-Euro-Transfer 2019

Einen Mega-Einkauf, der die 100-Millionen-Euro-Marke knackt, hat Bayern Münchens Präsident Uli Hoeneß für die kommende Transferperiode ausgeschlossen. Ende März hatten die Münchner 80 Millionen für Weltmeister Lucas Hernandez bezahlt.

Bayern Münchens Präsident Uli Hoeneß hat einen 100-Millionen-Euro Transfer beim Rekordmeister Bayern München für 2019 ausgeschlossen. „Dieses Jahr sicherlich nicht. Und ich muss zugeben, auch 80 Millionen hätte ich mir vor zehn Jahren nicht vorstellen können“, sagte Hoeneß im Interview der Deutschen Presse-Agentur.

Für die kommende Saison haben die Münchner gerade die Rekordsumme von 80 Millionen Euro für Weltmeister Lucas Hernandez (23) von Atletico Madrid ausgegeben.

Hoeneß zeigt sich verwundert, dass die Rekordausgabe von 80 Millionen Euro für Hernández in Deutschland so kritisch bewertet wurde. „Vor kurzem hieß es noch, mit seiner vorsichtigen Transferpolitik habe der FC Bayern keine Chance mehr, in die Phalanx der englischen und spanischen Topclubs sowie von Paris Saint-Germain einzudringen. Jetzt liefern wir, und die Leute schreien: Wie kann man für einen Spieler 80 Millionen ausgeben?“

Der 67-Jährige schwärmt zudem für den Weltmeister-Kollegen Kylian Mbappe von Paris Saint-Germain. „Mbappé würde ich sofort kaufen. Der Spieler ist toll“, sagte Hoeneß über den 20 Jahre alten Jungstar. „Aber für den fehlt uns das notwendige Geld“, ergänzt der Präsident des deutschen Rekordmeisters.

PSG hatte für den Stürmer schon vor knapp zwei Jahren 180 Millionen Euro an den AS Monaco bezahlt. Der Marktwert von Mbappé wird inzwischen auf deutlich über 200 Millionen Euro taxiert.

Die neuen finanziellen Dimensionen auf dem Transfermarkt haben für Hoeneß auch damit zu tun, „dass ausländische Investoren, Oligarchen, amerikanische Hedgefonds und sogar ganze Staaten wie Abu Dhabi und Katar ins Fußballgeschäft eingestiegen sind“.

(eh/dpa)