Verteidiger darf in Hamburg nicht spielen Benatia-Sperre wurmt Bayern-Trainer Guardiola

München · Rekordmeister Bayern München muss am Mittwoch im DFB-Pokalspiel beim Hamburger SV \(20\.30 Uhr/Live-Ticker\) auf Verteidiger Mehdi Benatia verzichten. Der Zugang vom AS Rom kann wegen einer Sperre aus dem italienischen Pokalwettbewerb der Vorsaison nicht mitwirken, teilte Trainer Pep Guardiola am Dienstag mit. "Eine super Regel", meinte der Spanier ironisch.

FC Bayern München: Bibiana Steinhaus gibt Pep Guardiola einen Korb
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Steinhaus gibt Guardiola einen Korb

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Rekordmeister Bayern München muss am Mittwoch im DFB-Pokalspiel beim Hamburger SV (20.30 Uhr/Live-Ticker) auf Verteidiger Mehdi Benatia verzichten. Der Zugang vom AS Rom kann wegen einer Sperre aus dem italienischen Pokalwettbewerb der Vorsaison nicht mitwirken, teilte Trainer Pep Guardiola am Dienstag mit. "Eine super Regel", meinte der Spanier ironisch.

Wegen des abzusehenden Ausfalls von Benatia hatte Guardiola am Sonntag im Spitzenspiel bei Borussia Mönchengladbach (0:0) auf einen Einsatz von Jerome Boateng verzichtet. "Er hat bis dahin sehr viel gespielt", sagte der 43-Jährige, der den Nationalspieler als einen der "besten Verteidiger der Welt" bezeichnete.

Die Entscheidung über einen Einsatz von Superstar Arjen Robben beim HSV war vor dem Abschlusstraining noch nicht gefallen. Der Niederländer hatte in Mönchengladbach wegen muskulärer Probleme gefehlt. "Er wird trainieren, dann werden wir sehen", sagte Guardiola nur.

Guardiola erhob die Aufgabe beim HSV zum derzeit "wichtigsten Spiel" für den FC Bayern München. "Es ist ein Finale. Und der Pokal ist immer gefährlich für die großen Mannschaften", sagte der Trainer. Guardiola erinnerte an das 0:0 im Bundesligaduell vor sechs Wochen beim Einstand des neuen HSV-Trainers Josef Zinnbauer. "Da haben wir gemerkt, wie schwer es in Hamburg ist." Der HSV ist für ihn kein Abstiegskandidat: "Unmöglich! Sie spielen mit Herz."

Guardiola erwartet Weltmeister Bastian Schweinsteiger in naher Zukunft zurück im Mannschaftstraining. "Ich denke in kurzer Zeit. Das Ende dieses Prozesses nähert sich", sagte Guardiola mit Blick auf die lange Genesungsdauer des 30 Jahre alten Nationalmannschaftskapitäns.

Obwohl Schweinsteiger seit dem WM-Finale in Brasilien kein Pflichtspiel mehr bestreiten konnte, sei er mental in "guter" Verfassung, ergänzte der Spanier. "Wann genau er mittrainieren kann, hängt aber von den Physios und dem Doktor ab. Wenn er keine Schmerzen mehr hat, kann er trainieren", sagte Guardiola noch.

Vor einer Woche hatte Schweinsteiger nach lang anhaltenden Problemen an der Patellasehne erstmals individuell mit dem Ball gearbeitet. Lauf- und Koordinationseinheiten hatte er bereits davor absolviert. Der Zeitpunkt für ein Comeback ist dennoch weiterhin offen. "Es wird besser. Ich versuche, das Pensum zu erhöhen", hatte Schweinsteiger zuletzt gesagt.

(sid)