FC Bayern München zieht 42-Millionen-Euro-Option bei James Rodriguez nicht

Prominenter Abgang : FC Bayern zieht 42-Millionen-Euro-Option bei James nicht

Bayern München wird die Kaufoption beim Kolumbianer James Rodríguez nicht ziehen. Der deutsche Meister hätte den Mittelfeldspieler nach zwei Leihjahren bis Mitte Juni für eine Ablösesumme von 42 Millionen Euro fest von Real Madrid verpflichten können.

Jetzt ist es offiziell: James Rodríguez verlässt den FC Bayern München nach zwei Jahren. Der kolumbianische Fußball-Nationalspieler bat die Verantwortlichen des Rekordmeisters, die mit Real Madrid vereinbarte Kaufoption in Höhe von 42 Millionen Euro nicht zu ziehen. Laut Mitteilung vom Mittwoch entsprach der FC Bayern diesem Wunsch. James war seit 2017 von Real ausgeliehen.

Der WM-Torschützenkönig von 2014 bestritt 67 Pflichtspiele für den FC Bayern, erzielte dabei 15 Tore und bereitete 20 Treffer vor. Er gewann 2018 und 2019 jeweils die Deutsche Meisterschaft und 2019 den DFB-Pokal. „Ich bedanke mich bei James im Namen des FC Bayern München für zwei erfolgreiche Jahre“, sagte Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge. „Zu all diesen Erfolgen hat James einen wichtigen Beitrag geleistet.“

James war mit seiner Einsatzzeit beim FC Bayern unzufrieden. Einige Verletzungen warfen ihn zurück. Dazu kam ein angeblich schwieriges Verhältnis zu Trainer Niko Kovac. Eine weitere Zukunft in München erschien darum schon seit längerer Zeit unwahrscheinlich. Der 27-Jährige ist beim FC Bayern der vierte prominente Abgang nach Franck Ribéry, Arjen Robben und Rafinha.

Eine Rückkehr zu Real Madrid wird nicht erwartet. Zuletzt wurde über den SSC Neapel mit Ex-Bayern-Trainer Carlo Ancelotti und Juventus Turin um Superstar Cristiano Ronaldo als Interessenten spekuliert. „Es waren zwei unvergessliche Jahre für mich in München und ich habe mich hier immer sehr wohlgefühlt. Ich nehme die besten Erinnerungen mit und wünsche dem FC Bayern das Beste für die Zukunft“, wird James in einer Mitteilung zitiert.

(ako/dpa)
Mehr von RP ONLINE