FC Bayern München: Uli Hoeneß bestätigt Deal mit BMW

Kolportierte Summen aber falsch : Bayern-Chef Hoeneß bestätigt Deal mit BMW

Uli Hoeneß ist verärgert. Dass eine Summe von 800 Millionen Euro für den Einstieg von BMW beim FC Bayern genannt wird, empört ihn. Die angestrebte Partnerschaft mit dem Autohersteller bestätigt er aber. Der Zeitpunkt des Einstiegs bei den Basketballern ist fix.

Uli Hoeneß hat den Deal des FC Bayern mit dem Münchner Autohersteller BMW bestätigt, nicht aber das kolportierte Gesamtvolumen in Höhe von 800 Millionen Euro. „Mir ist es ein ganz wichtiges Bedürfnis zu sagen, ja, wir haben eine Vereinbarung mit BMW für die Zukunft. Sowohl im Basketball als auch im Fußball. Aber die Summen, die da in der Welt rumgeistern, die stimmen hinten und vorne nicht“, sagte der Aufsichtsratsvorsitzende und Präsident des deutschen Fußball-Rekordmeisters nach dem 6:0 über den VfL Wolfsburg.

Das „Manager Magazin“ hatte in dieser Woche unter Berufung auf Bayerns Aufsichtsratsmitglied Edmund Stoiber wie schon andere Medien zuvor darüber berichtet, dass BMW den Konkurrenten Audi als Partner und Anteilseigner beim deutschen Topclub ablösen will. Seit 2010 ist das Ingolstädter Unternehmen an der FC Bayern München AG beteiligt, hält wie Sportartikelhersteller Adidas und der Versicherungskonzern Allianz 8,33 Prozent der Anteile. Diese müsste BMW dem bayerischen Konkurrenten abkaufen.

Der Sponsorenvertrag des FC Bayern mit Audi läuft noch bis 2025. Spätestens dann, lieber aber deutlich früher, wolle BMW beim Serienmeister einsteigen, hieß es. Das Magazin nannte die Summe von 800 Millionen Euro, die BMW insgesamt in den Deal investieren wolle.

„Weder BMW noch der FC Bayern haben diese Summen bestätigt. Und ich finde es unmöglich, dass man einfach irgendeine Summe in die Welt setzt, ohne dass man von den Beteiligten irgendeine klare Aussage dazu hat“, sagte Hoeneß.

Der Präsident bestätigte einen Einstieg bei den Basketballern zum 1. Juli. Wann die Partnerschaft im Fußball beginnt, ist offen. Da müsse auch mit Audi verhandelt werden, informierte Hoeneß.

(sef/dpa)
Mehr von RP ONLINE