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FC Bayern München: Thomas Müller sorgt mit Aussage über Jerome Boateng für Lacher

Unruhe beim FC Bayern : Müller sorgt mit Aussage zu Boateng für Lacher

Thomas Müller ist als Spaßvogel bekannt. Diesmal konnte er sich bei seiner Antwort zur Fragen nach dem Abschied von Jérôme Boateng das Lachen selbst nicht verkneifen. Und auch zur EM-Frage hat er eine passende Antwort.

Thomas Müller hat mit seiner Antwort zum besiegelten Abschied von Jérôme Boateng angesichts der aktuellen Situation beim FC Bayern München für Lacher gesorgt - auch bei sich selbst. „Ich habe mit Jérôme sehr viel erlebt. Aber es ist natürlich völlig falsch, wenn jetzt Spieler sich zu Transfers beziehungsweise Vertragsgeschichten äußern würden, dann würde es ja zugehen hier wie - wie es ja zugeht“, sagte Müller am Montag und lachte los. „Scheiße, da hab ich mich selber erwischt.“ Lieber lasse er Aussagen zu solchen Angelegenheiten sein, sagte Müller.

Beim deutschen Fußball-Rekordmeister gibt es vor dem Viertelfinalrückspiel in der Champions League am Dienstag (21.00 Uhr/Sky) bei Paris Saint-Germain, in dem die Münchner ein 2:3 aus dem Hinspiel drehen wollen, reichlich Unruhe. Differenzen zwischen Trainer Hansi Flick und Sportvorstand Hasan Salihamidzic sorgten zuletzt für Schlagzeilen. Flick steht außerdem im Fokus der Spekulationen um die Nachfolge von Bundestrainer Joachim Löw.

Boatengs im Sommer auslaufender Vertrag beim FC Bayern wird nicht verlängert. Seit 2011 spielt er für die Münchner, feierte zusammen mit Müller viele Erfolge. Gemeinsam wurden die beiden mit der deutschen Nationalmannschaft 2014 auch Weltmeister.

In der Frage nach einer EM-Nominierung sieht Müller keine Eile geboten. „Von mir gibt es da keinen neuen Stand. Der wichtigste Stand ist, dass ein Riesenspiel ansteht und dieses Thema mindestens bis Ende April oder in den Mai locker Zeit hat“, sagte der Star des FC Bayern München am Montag.

Eine Woche vor der unmittelbaren EM-Vorbereitung vom 25. Mai an in Seefeld in Tirol will Bundestrainer Joachim Löw seinen vorläufigen EM-Kader nominieren. Vermutlich erst bei der Nominierung vor dem letzten Bundesliga-Spieltag werden die Fans der DFB-Auswahl erfahren, ob Löw aus Sorge vor dem nächsten Turnier-Scheitern den 31 Jahre alten Müller und vielleicht auch den 32 Jahre alten Mats Hummels mehr als zwei Jahre nach deren Ausbootung doch noch für einen Spezialauftrag zurückholt.

(rent/dpa)