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FC Bayern München: Robert Lewandowski spricht sich für Verbleib von Hansi Flick aus

Angreifer lobt Bayern-Trainer : Lewandowski spricht sich für Verbleib von Flick aus

Wird Interimstrainer Hansi Flick dauerhaft Bayern-Trainer? Robert Lewandowski lobt die Arbeit des 54-Jährigen. Der Torjäger spricht sich für eine weitere Zusammenarbeit aus.

Bayern-Star Robert Lewandowski hat seinem Trainer Hansi Flick ein gutes Zeugnis ausgestellt. Die Kommunikation mit den Spielern sei ehrlich und direkt, sagte der Torjäger der „Sport Bild“. „Das haben die Spieler sofort gemerkt. Aber er arbeitet auch taktisch gut. Ich will nicht sagen, dass nun alles super ist. Aber er hat in den wenigen Tagen einen sehr guten Job gemacht“, sagte der polnische Nationalspieler in dem Interview.

Der 31-Jährige deutete in dem Interview auch an, dass er seinen kleinen Leistenbruch in der Winterpause operieren lasse. „Damit ich kein Spiel verpasse“, begründete der Stürmer. Die Bayern bestreiten ihr letztes Bundesligaspiel vor Weihnachten am 21. Dezember gegen den VfL Wolfsburg. Das erste Punktspiel im neuen Jahr ist die Partie in Berlin gegen Hertha BSC am 19. Januar. Lewandowski rechnet mit einer zehntägigen Pause nach dem Eingriff. Inwiefern er das Trainingslager in Katar Anfang Januar bestreiten kann, ist offen.

Kovac-Nachfolger Flick, der zunächst bis zum Jahresende als Trainer arbeitet, sei eine „sehr gute“ Option, betonte Lewandowski. „Es ist nicht leicht für den Verein, es gibt nicht viele Trainer auf dem Markt. Und welcher Trainer lässt seine Mannschaft während der Saison im Stich. Es wäre sicher sinnvoll, mit Hansi Flick weiterzumachen.“

Der Torjäger schwärmt noch immer von Pep Guardiola. Der 48-Jährige trainierte die Bayern von 2013 bis 2018. „Pep Guardiola macht meiner Meinung nach fast jeden Spieler besser, deswegen kann sich jeder glücklich schätzen, unter ihm zu trainieren“, sagte Lewandowski. Der spanische Coach steht bis Juni 2021 beim englischen Meister Manchester City unter Vertrag - dennoch war Berichten zufolge jüngst im Rahmen der Münchner Trainer-Suche sein Name gefallen.

Auch Mauricio Pochettino, der am Dienstag bei den Tottenham Hotspur, entlassen wurde, gilt als Kandidat.

„Was man sagen kann, ist, dass es Tottenham über Jahre top gemacht hat. Sie haben eine Riesenkonstanz“, sagte Bayern-Profi Joshua Kimmich: „Er ist ein Top-Trainer. Aber ich weiß nicht, ob er für uns in Frage kommt.“

Tottenham reagierte mit der Trennung vom Argentinier auf den schlechten Saisonstart in der englischen Premier League mit nur 14 Punkten aus zwölf Spielen. Die Spurs hatten zudem in der Champions League mit einer 2:7-Heimniederlage gegen den FC Bayern einen Tiefpunkt erlebt. Pochettino arbeitete bei dem Londoner Klub seit Mai 2014 aber auch ohne einen Titelgewinn insgesamt sehr erfolgreich.

(dpa/old)