FC Bayern München: Peter Neururer poltert nach Schweinsteiger-Wechsel

Kritik nach Schweinsteiger-Transfer: Neururer: "Fans werden verarscht"

Peter Neururer hat noch gefehlt. Nachdem <a href="http://www.rp-online.de/sport/fussball/bundesliga/lothar-matthaeus-pep-guardiola-ist-nicht-der-beste-trainer-der-welt-aid-1.5283812" target="_blank">Lothar Matthäus</a> und <a href="/__path__/2/1/9/4/4/fc-bayern-muenchen-josep-guardiola-laesst-zukunft-offen_aid-21944765.html" target="_blank">Stefan Effenberg</a> den FC Bayern München in den vergangenen Tagen kritisiert hatten, legte der Kult-Trainer nun noch einmal nach. Neururer kritisiert den deutschen Meister wegen des Transfers von Bastian Schweinsteiger.

Peter Neururer hat noch gefehlt. Nachdem Lothar Matthäus und Stefan Effenberg den FC Bayern München in den vergangenen Tagen kritisiert hatten, legte der Kult-Trainer nun noch einmal nach. Neururer kritisiert den deutschen Meister wegen des Transfers von Bastian Schweinsteiger.

Dem 60-Jährigen seien nach dem Wechsel des deutschen Nationalmannschaftskapitäns und den Aussagen von Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge "die Tränen gekommen", sagte Neururer am Montag beim Fan-Talk von Sport1. "Wie kann man so etwas erzählen und den deutschen Fußballfan so verarschen?", sagte Neururer weiter.

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Hintergrund: Rummenigge hatte nach Schweinsteigers Wechsel zu Manchester United erklärt, dass es sein eigener Wunsch gewesen sei, den Rekordmeister zu verlassen und das Abenteuer Premier League auf sich nehmen zu wollen. Einen solch verdienten Spieler diesen Wunsch nicht zu erfüllen, war für die Bayern und Rummenigge eigentlich undenkbar. "Warum äußert ein prägendes Gesicht des FC Bayern überhaupt den Wunsch, den Verein zu verlassen? Weil ein Trainer sagt: Wir haben Martinez, Thiago und Alonso. Wenn die alle spielen, ist für dich kein Platz mehr. Daraufhin sagt Schweini: Natürlich wäre ich dann auch bereit zu wechseln", sagte Neururer. Was er meint: Bayern-Trainer Pep Guardiola habe Schweinsteiger mehr oder weniger ausgebootet.

Der FC Bayern habe Schweinsteiger dann "keine Steine in den Weg gelegt und 20 Millionen Euro kassiert. Da wird mir schlecht", tobte Neururer weiter. Einmal in Rage, hörte der ehemalige Bundesliga-Trainer gar nicht mehr auf: "Wenn ich eine Woche später mehr als 30 Millionen Euro für einen Vidal – der zweifelsohne ein überragender Spieler ist – ausgebe, kann ich nur mit den Ohren schlackern. Für mich ist das Verarscherei eines Fußballfans und Romantikers, der ich bin."

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