FC Bayern München: Karl-Heinz Rummenigge glaubt an Titel

Entscheidende Saisonphase : Rummenigge sieht den FC Bayern „in der Spur“

Bayern München liegt in der Bundesliga drei Punkte hinter Tabellenführer Dortmund - der Meisterschaftskampf ist so spannend wie schon lange nicht. Für die entscheidende Saisonphase sieht Karl-Heinz Rummenigge den FC Bayern gut präpariert.

Bayern Münchens Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge sieht den deutschen Rekordmeister für die Aufholjagd auf Borussia Dortmund und den Saisonendspurt "gut in der Spur. Wir sind optimistisch, dass wir die Herbstkrise hinter uns gelassen haben. Es wäre schön, wenn wir Ende Mai die ein oder andere Silberware auf dem Rathausbalkon präsentieren könnten", sagte Rummenigge am Mittwoch am Rande einer Veranstaltung in der Allianz Arena.

Am Samstag (18.30 Uhr/Sky) im Ligaspiel bei Borussia Mönchengladbach würden, so der Bayern-Boss weiter, "die wichtigen Monate beginnen" mit dem "vorläufigen Höhepunkt am 13. März". Das Achtelfinal-Rückspiel in der Champions League gegen den FC Liverpool werde nach dem 0:0 an der Anfield Road aber "kein Selbstläufer", warnte Rummenigge erneut.

Zu Transferspekulationen wollte sich die Münchner Chefetage nicht äußern. "Über aktuelle Themen werden wir heute nicht reden", sagte Präsident Uli Hoeneß lapidar. Noch am Sonntag hatte er eine große Transferoffensive des Rekordmeisters im Sommer angekündigt.

Laut „Sport Bild“ hat sich der FC Bayern schon mit Weltmeister Lucas Hernandez von Atletico Madrid, der 80 Millionen Euro kostet, verständigt. Als mögliche Zugänge werden auch Timo Werner von RB Leipzig und der Leverkusener Kai Havertz genannt.

Wie auch immer die Münchner Mannschaft der Zukunft aussieht: Rummenigge bezeichnete den FC Bayern, der am 27. Februar 1900 gegründet worden war, an dessen Geburtstag als "pumperlgsund. Das Baby von vor 119 Jahren hat sich zu einem prächtigen Burschen entwickelt."

Die Münchner eröffneten am Mittwoch die Sonderausstellung "Zwischen Atelier und Fußballplatz" in der Erlebniswelt der Allianz Arena. Dabei geht es um die Gründer des FC Bayern, die dem damals weltberühmten Schwabinger Kunst- und Kulturleben angehört hatten. Es wird der Zusammenhang zwischen dem Klub und der Münchner Akademie der Bildenden Künste aufgezeigt.

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(sid/old)
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