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Das sagt Robert Lewandowski zu seinem Tor-Rekord und Gerd Müller

40-Tore-Rekord eingestellt : Das sagt Lewandowski zu seinem Rekord-Treffer

Am Samstagnachmittag hat Robert Lewandowski Geschichte geschrieben. Der Pole schoss gegen den SC Freiburg seinen 40. Saisontreffer und zog mit dem Uralt-Rekord von Gerd Müller gleich. Nun äußerte er sich zu seinem Erfolg.

Robert Lewandowski hat eine gewisse Nervosität vor seinem zum Rekordtor verwandelten Foulelfmeter eingeräumt. Der Bayern-Torjäger hatte mit dem 40. Saisontreffer zur 1:0-Führung am Samstag beim SC Freiburg den legendären Rekord von Gerd Müller aus der Spielzeit 1971/72 eingestellt.

„Das war eine sehr schwierige Situation“, sagte Lewandowski im „Aktuellen Sportstudio“ des ZDF am Samstagabend. Er habe viele Informationen bekommen, was dieser Rekord bedeute, erklärte der 32 Jahre alte Pole. „In diesem Moment muss man ruhig bleiben, das ist nicht so einfach“, sagte der Stürmer.

Bei Sky sagte er zuvor schon: "Ich hätte nie gedacht, dass das passiert. Was Gerd Müller gemacht hat, ist unglaublich. Mit ihm den Rekord zu teilen, macht mich sehr, sehr stolz."

Nach dem Treffer hatte Lewandowski in der zweiten Halbzeit sogar noch mehrere Chancen, den Rekord sogar zu brechen. So blieb es am Ende in Freiburg beim 2:2. Im abschließenden Heimspiel gegen den FC Augsburg kann sich der Weltfußballer am kommenden Samstag noch zum alleinigen Rekordhalter krönen.

"Das Verrückte ist, dass es bei Lewy normal ist, wie er seine Tore in Serie schießt. Er ist aber auch nur ein Mensch, das hat man gesehen, als es um den 41. Treffer ging", sagte Lewandowskis Mitspieler Thomas Müller, der auch seinen berühmten Namensvetter würdigte: "Gerd Müller hat den Verein mit seinen Toren dahin gebracht, wo er jetzt ist."

Den würdigte auch Lewandowski, als er den vermeintlich ewigen Gerd-Müller-Rekord eingestellt hatte. Nach seinem 40. Saisontor beim 2:2 (1:1) von Bayern München beim SC Freiburg lüftete der Pole sein Trikot und huldigte dem unter Demenz leidenden Bomber. "4ever Gerd" war auf seinem schwarzen T-Shirt zu lesen, darüber prangte das Konterfei des legendären Bayern-Torjägers aus den 1960ern- und 1970ern.

(dör/dpa)