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Champions League gegen Paris: FC Bayerns Gnaby positiv auf Corona getestet

Vor Spiel gegen Paris : Bayerns Gnabry erneut positiv auf Corona getestet

Schon wieder Serge Gnabry: Der Profi des FC Bayern ist erneut positiv auf Corona getestet worden und fällt für die Champions-League-Partie gegen Paris am Mittwoch aus. Bereits im Oktober war ein Test von Gnabry positiv ausgefallen – und hatte für Verwirrung gesorgt.

Titelverteidiger Bayern München muss bei der Neuauflage des Vorjahresfinals in der Champions League gegen Paris St. Germain neben Weltfußballer Robert Lewandowski auch Serge Gnabry und Marc Roca ersetzen. Nationalspieler Gnabry wurde positiv auf das Coronavirus getestet. Das gaben die Bayern am Dienstagabend bekannt. Am Mittag hatte Trainer Hansi Flick von Halsschmerzen bei Gnabry berichtet.

Dem Offensivspieler gehe es so weit gut, hieß es in einer Mitteilung. Gnabry befindet sich in häuslicher Isolation. Roca habe sich am Sonntag verletzt und "ist deshalb nicht dabei", sagte Flick.

Gnabry war bereits im Oktober schon einmal „falsch positiv“ auf das Coronavirus getestet worden und hatte die Spiele in der Champions League gegen Atlético Madrid (4:0) und die Bundesligapartie gegen Frankfurt (5:0) verpasst.

Der nächste bittere Ausfall für die Offensive des Serienchampions änderte für Flick aber nichts an der Zielsetzung. „Wir wollen ins Halbfinale. Deswegen müssen wir die zwei Spiele sehr konzentriert angehen. Das ist unser Ziel und unsere Aufgabe“, sagte Flick und wollte nicht zuletzt wegen der Personalsorgen nicht zurückschauen. „Bei uns hat das Finale keine Relevanz. Es ist ein neues Spiel gegen eine neue Mannschaft mit einem neuen Trainer.“

227 Tage liegt beim Viertelfinal-Hinspiel am Mittwoch (21.00 Uhr/Sky) die magische Nacht von Lissabon zurück. Die Flanke von Joshua Kimmich, der Kopfball von Endspielheld Kingsley Coman und die Paraden von Manuel Neuer sind den Protagonisten vor der Partie in München noch bestens in Erinnerung. „Ich denke, dass der Stachel vom Champions-League-Finale noch tief sitzt bei Paris. Dementsprechend wird das wieder ein ganz anderer Tanz“, warnte Kapitän Neuer.

Der im Achtelfinale gegen Lionel Messis FC Barcelona viermal erfolgreiche Mbappé verkündete schon seine Vorfreude auf das Königsklassen-Spektakel, bei dem er ein Déja-vu unbedingt vermeiden will. „Das wird ein Superduell“, tönte der Fußball-Weltmeister, der zusammen mit Neymar eine exquisite Offensive anführt. „Sie haben vorne enorm viel Qualität bei Ballgewinnen. Wir müssen schauen, dass wir das entsprechend verhindern“, sagte Flick.

Ihm selbst fehlen die offensiven Variationsmöglichkeiten. Jetzt und wohl auch beim Rückspiel sechs Tage später in Paris, für das der verletzte Lewandowski die Hoffnung auf eine überraschende Blitzheilung nicht aufgeben möchte. Immerhin geht es Gnabry, der in dieser Saison einmal wegen eines positiven Tests ausgefallen war, in häuslicher Isolation laut Club-Angaben gut.

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Wie am Wochenende beim 1:0 gegen Leipzig baut Flick in der Spitze wieder auf den letztjährigen Paris-Profi Eric Maxim Choupo-Moting. Choupo-Moting, dessen Insiderwissen über Paris Flick schätzt, sieht in dem Wiedersehen mit den PSG-Kumpels um die deutschen Nationalspieler Julian Draxler und Thilo Kehrer eine „geile Geschichte“.

(kron/dpa/SID)